Glutenfreie Schoko-Crossies

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Die gängigen Schoko-Crossies im Laden sind leider glutenhaltig, da sie Gerstenmalzextrakt enthalten.

Daher habe ich mich an den Versuch gewagt, selbst welche zu kreieren und was soll ich sagen? Es ist nicht nur einfach, sondern auch einfach lecker!

Zutaten:

200 Gramm Zartbitter- oder Vollmilchkuvertüre

glutenfreie Cornflakes, z.B. von Glutano

Zubereitung:

Die Kuvertüre im Wasserbad erwärmen. Zwischenzeitlich die glutenfreien Cornflakes in eine flache Schale geben und die flüssige Kuvertüre darüber geben. Mithilfe von zwei Teelöffeln vorsichtig beides miteinander vermengen, sodass die Cornflakes gerade noch, aber vollständig, von der Schokolade überzogen sind. Anschließend kleine Häufchen auf ein Backpapier setzen und das Ganze auskühlen lassen.

Der Schokoduft der glutenfreien Schoko-Crossies zieht durch die ganze Wohnung!

Am besten in einer gut verschließbaren Metalldose aufbewahren, falls sie nicht längst aufgegessen wurden oder in kleine Pastiktütchen füllen und mit einer Schleife versehen als glutenfreies Mitbringsel kreieren.

Glutenfrei is(s)t lecker!

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Glutenfreies Rosinenbrot und Rosinenbrötchen

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Zutaten:

  • 500 Gramm glutenfreies Universalmehl
  • 350 Milliliter Milch (ich habe Sojamilch verwendet)
  • 100 Gramm Rosinen (alternativ Sultaninen)
  • 75 Gramm Butter
  • 70 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Hefe oder 20 Gramm Trockenhefe (ich habe eine Tüte Trockenhefe genommen)
  • 7 Gramm Salz
  • 3 Eier
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Teelöffel gemahlene Flohsamenschalen
  • etwas geriebene Zitronenschale

Tipp: Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.

Zubereitung:

  • Zuerst die Milch leicht in einem Kochtopf erwärmen. Nicht zu heiß, Fingertest machen.
  • Die Butter hatte ich zwischenzeitlich auf die Heizung gelegt, damit sie sehr weich ist.
  • Backofen auf 50 Grad vorheizen.
  • Alle Zutaten, bis auf die Rosinen in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührer etwa drei Minuten zu einem Teig verarbeiten.
  • Dann die Rosinen unterheben.
  • Anschließend den glutenfreien Teig in eine kleine gefettete Kastenform (20 cm) und den Rest in eine 6-er Muffinsform füllen.
  • Alternativ gehen auch zwei kleine oder eine große Kastenform.
  • Backofen ausstellen und die Formen hineinstellen. Den glutenfreien Hefeteig 45 Minuten gehen lassen.
  • Nach der Zeit das Ganze mit Eigelb bestreichen (für den Glanz).
  • Zwischenzeitlich den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, ganz unten eine feuerfeste Form (kleine Auflaufform z.B.) mit Wasser hineinstellen (glutenfreier Hefeteig benötigt viel Feuchtigkeit zum Gehen) und den Brotteig 40 Minuten fertig backen.

Obwohl ich immer einen Heiden-Respekt vor glutenfreiem Hefeteig habe, war ich von dem Ergebnis mehr als angetan. Das Rosinenbrot ist von der Konsistenz her sehr weich und fluffig. Meine Kinder waren so begeistert, dass sie es ohne Belag essen wollten, um das volle Geschmackserlebnis zu haben. Nachmittags waren wir noch unterwegs und hatten die Brötchen als glutenfreien Snack für unterwegs mitgenommen.

Glutenfrei is(s)t lecker!

G(l)uten Rutsch und ein frohes neues glutenfreies Jahr!

Das alte Jahr ist vergangen und das neue steht schon für Euch bereit,

Raketen und Silvesterböller haben laut eingeläutet den Umbruch der Zeit.

Auch jetzt braucht Ihr nicht verzagen

und könnt uns stets zur Zöliakie und glutenfreien Lebensmitteln befragen.

Und auch jetzt sollt Ihr nicht vergessen,

es ist kein Weltuntergang, das andere Essen.

Denn ist der Darm dadurch genesen und gesund,

gewöhnt sich schnell daran sein Freund, der Mund.

Ihr erleichtert Euch den Einkauf an allen Tagen,

wenn Ihr die Zutatenlisten auf Glutenfreiheit könnt befragen.

Wisst Ihr dieses denn sicher schon,

ist eine breite Produktpalette Euer Lohn.

Keinesfalls dürft Ihr essen: Gerste, Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer und den Weizen,

diese Getreide werden durch das Klebereiweiß Euren Darm sehr krankhaft reizen.

Aber auch Weizenstärke, Gerstenmalz, Bulgur, Triticale, Kamut müsst Ihr meiden

und Euch für glutenfreie Getreidesorten oder andere Produkte schnell entscheiden.

Sind auch Einkorn, Emmer, Grünkern, Seitan, Weizeneiweiß sowie Weizenkleber nicht dabei,

ist das Produkt schon glutenfrei.

Das Lernen dieser Zutaten ist keine Hexenzauberei

oder druckt sie für den Geldbeutel aus, dann sind sie bei jedem Einkauf stets dabei.

Ihr werdet sehen, das genaue Wissen wird Sicherheit beim Essen geben

und die glutenfreie Ernährung um einiges einfacher machen in Eurem Leben.

 

© Birge Tramontin