Ernährungsratgeber Histamin-Intoleranz. Genießen erlaubt [Buchvorstellung]

Ernährungsratgeber Histamin-Intoleranz

Während für viele Menschen die Umstellung auf die glutenfreie Küche schwerfällt, gibt es nicht wenige, die dazu noch weitere Unverträglichkeiten oder Nahrungsmittelintoleranzen haben. Dazu gehört die Histamin-Intoleranz, welche sich durch verschiedenste unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Migräne, Hautirritationen in Form von roten Flecken, Nesselsucht und Juckreiz, über die Atemwege in Form von Asthma, Atembeschwerden, Niesen, über den Magen-Darm-Trakt in Form von Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Reflux, Sodbrennen, im Herzgefäßapparat anhand Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, niedrigen Blutdruck, Bluthochdruck oder sogar über die Psyche in Form von Müdigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, Nervosität oder gar Depressionen äußern kann, um nur einige der mannigfaltigen Symptome zu nennen. Nach der Diagnosestellung fragen sich Betroffene oft: Was kann jetzt überhaupt noch gegessen werden? Histamin kommt nicht nur in Wein vor, was für Kinder mit Zöliakie gar nicht relevant wäre, jedoch für die Erwachsenen, sondern in ganz vielen alltäglichen Lebensmitteln, wie beispielsweise langsam reifenden Käse- und Wurstsorten, wie Roquefort, Gruyère, roher Schinken und Salami, aber auch in Sauerkraut, Spinat, Hefeextrakt, Steinpilzen, Ananas, Himbeeren, Avocados, Erdbeeren, Walnüssen, Bananen sowie Tomaten.

Histamin entsteht durch Verarbeitung, Lagerung oder Reifung von Lebensmitteln.

Die Autoren Sven-David Müller und Christiane Weissenberger informieren Betroffene einer Histamin-Intoleranz sachkundig, aber leicht verständlich, worauf es beim Trinken und Essen jetzt ankommt. Viele praktische Ratschläge sowie 80 schmackhafte Rezeptideen mit histaminarmen beziehungsweise histaminfreien Zutaten unterstützen die Ernährungsumstellung und regen zum kreativen Kochgenuss an. So werden Betroffene endlich wieder beschwerdefrei.

Bereits im Einband finden Betroffene einer Histamin-Intoleranz eine schnelle Orientierung auf einen Blick in Form einer Tabelle über nicht geeignete und nicht geeignete Lebensmittel. Auf diese Weise kann problemlos zwischendurch auch nachgeschlagen werden, wenn Fragen bestehen, ohne aufwendig danach zu suchen. Im hellen und optisch mehr als ansprechenden Ratgeber finden Leser auf 136 Seiten fundierte Informationen und Rezepte, von köstlichen Frühstücksideen, pikanten Zwischenmahlzeiten über gesunde Hauptgerichte, traumhafte Desserts bis hin zu erlesenem Gebäck sowie herzhaften Backwaren, welche mit attraktiven und genussvollen Fotos unterlegt sind.

Fazit: Der Ernährungsratgeber Histamin-Intoleranz. Genießen erlaubt ist ein unentbehrlicher Leitfaden für Betroffene, Angehörige und Fachleute. Die schmackhaften Rezeptideen zeigen eine ganz neue Richtung voller Genuss auf und beweisen eindrucksvoll, dass kulinarische Gaumenfreuden auch weiterhin möglich sind, wenn sich die entsprechenden Personen eingehend mit der Diagnose auseinandersetzen.

Ernährungsratgeber Histamin-IntoleranzErnährungsratgeber Histamin-Intoleranz
Genießen erlaubt
Sven-David Müller, Christiane Weissenberger
Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2014
136 Seiten, Abbildungen: 60 Farbfotos, 210 mm x 155 mm
€ 19,99 (D), ISBN: 9783899938531
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