Karotten-Apfel-Muffins für das glutenfreie Frühstücksbuffet

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Am letzten Schultag vor den Sommerferien wurde in der Klasse meines Sohnes ein gemeinsames Frühstück anberaumt. Nun ist es oft so, dass bei solchen Veranstaltungen die Kinder mit den Unverträglichkeiten und Intoleranzen oft gar nicht ausreichend berücksichtigt werden: Jeder steuert etwas für die Gemeinschaft bei und die Schüler, die irgendetwas nicht vertragen, bringen dazu noch ihr eigenes Essen mit lautet die Devise. Ich persönlich würde es wünschenswert finden, wenn bereits im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen geführt werden würden, damit alle Kinder zusammen essen können.

Gerade aus diesem Grund lasse ich mir immer etwas Besonderes einfallen, dass allen gerecht wird und dazu noch schmeckt. Dieses Mal habe ich lange überlegt, die glutenfreien Schokomuffins sollten es dieses Mal nicht sein und Obst- sowie Gemüsespieße brachte schon jemand anderes mit. Jetzt war guter Rat teuer und ich bat andere Zöliakiebetroffene um Tipps. Bei den vielen schönen Anregungen konnte ich mich gar nicht entscheiden: von herzhaften Muffins, Waffeln, Pizzaschnecken und Mini-Pizzen bis hin zu Gemüsemuffins, Milchreisschnitten und Pfannkuchentorte oder Käse-Schinken-Brötchen, Nudelsalat sowie Möhrenrollo, um nur einige der tollen Vorschläge zu nennen.

Kurzum: Ich fand alle gut. Da ich zudem auch die Mitschüler berücksichtigen wollte, die laktosefrei, kaseinfrei, nussfrei und halal essen, liebäugelte ich stark mit den Gemüsemuffins. Aber bei Gemüse den richtigen Geschmack zu treffen, ist auch nicht einfach, denn Zucchini oder Lauch werden von vielen verschmäht. Da kam mir die rettende Idee: Karotten-Apfel-Muffins. Die frischen Zutaten dazu gibt es hier im Alten Land direkt vom Bauernhof – perfekt.

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200 Gramm geraspelte Karotten
200 Gramm Apfel (Braeburn) in kleine Stückchen geschnitten
290 Gramm glutenfreies Mehl (ich habe das Universalmehl von Rewe frei von verwendet)
100 Gramm Zucker
100 Gramm weiche Butter (ich habe Alsan (milchfrei) verwendet)
3 Eier von glücklichen Hühnern
3 gestrichene Teelöffel Backpulver
eine Prise Salz

Karotten raspeln, Äpfel in kleine Stücke schneiden und beides in einer großen Rührschüssel vermengen. Zucker, Eier, Salz und Butter mit einem Knethaken unterrühren.

Das glutenfreie Universalmehl mit dem Backpulver mischen und über die Karotten-Apfel-Masse sieben. Das Ganze wieder mit einem Knethaken gut verrühren, in Muffinsförmchen füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten goldgelb backen.

Abkühlen lassen, Kirschen lose als Dekoration drapieren und genießen.

Tipp: Wer mag, kann gern noch Vanilleschote oder etwas Zimt dazugeben.

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Die glutenfreien Karotten-Apfel-Muffins sind nicht nur lecker, sondern auch wunderbar saftig und weich sowie himmlisch aromatisch. Damit sind sie nicht nur für ein glutenfreies Buffet in Schule oder Kindergarten geeignet, sondern auch für ein festliches Frühstück, das gemeinschaftliche Picknick im Freien oder einen fröhlichen Kindergeburtstag.

So schmeckt der Sommer! Und damit wünsche ich allen Schülern wunderschöne Ferien!

Glutenfrei is(s)t lecker!

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Glutenfreies Picknick im Alten Land mit Schnitzer

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Im Alten Land zu leben hat schon seine Vorteile. Zur einen Seite die Elbe mit den vorbeiziehenden Schiffen, der Fähre, mit welcher Personen in kürzester Zeit nach Hamburg übersetzen können, der größte europäische Flugzeughersteller Airbus sowie eine perfekte Anbindung mit dem Auto direkt in die City der Hafenstadt, mit dem unvergleichlichen sowie immer sehenswerten Hafen und der historischen Speicherstadt.

Zur anderen Seite erstreckt sich über etwa 10.700 Hektar nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas mit etwa acht Millionen Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Kirschbäumen. Im Frühling begeistert soweit das Auge reicht ein Meer der wunderbaren Obstblüte im Alten Land.

Daher liegt es für uns auf der Hand, saisonales Obst und Gemüse, frisch gepresste Obstsäfte, die es in Flaschengröße bis hin zu fünf oder zehn Litern Saftsäcken gibt, aber natürlich auch Eier von glücklichen, freilaufenden Hühnern direkt auf den unzähligen Hofläden zu kaufen. Schräg gegenüber von unserem Haus steht eine ältere Dame vor dem Haus, die original so aussieht, wie man sich eine Oma vorstellt: weiße Haare mit einer Dauerwelle, eine bunte Kittelschürze und dicke Brille. Vor ihr ein Tisch mit selbst gemachten Konfitüren, Marmeladen und Säften aus Quitten. Auf einem frischen glutenfreien Sonntagsbrötchen einfach ein Genuss.

Keine Zeit für Vitamine gibt es hier nicht. Entweder der Apfel wird sofort mit auf die Hand gegeben beim Einkauf, wobei diesen Kinder auch gedrechselt bekommen können, beim Spaziergang wird die reife Frucht einfach vom Baum geerntet und genüsslich schmecken gelassen oder Hungrige nutzen die Möglichkeit der 24 Stunden geöffneten Früchtetankstelle. Auswählen, Geld einwerfen, essen.

 

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Natürlich genießen wir gerade jetzt diese Zeit. Sobald die Sonne scheint, werden die Fahrräder aufgepumpt, der Picknickkoffer gepackt und losgefahren. Zwischen Obstblüte, historischen Fachwerkhäusern, prachtvollen Prunktoren, auf zahlreichen Haupt- oder Nebenflussdeichen entlang reizvoller Obstplantagen, geht es dann in Richtung Elbe, um dann an einem schattigen Plätzchen mit Blick auf das Wasser die Seele baumeln zu lassen.

Diese Fahrten machen hungrig und zum Glück sind wir stets gut gerüstet. An diesem Wochenende hatten wir natürlich reichlich frisch gepressten Apfelsaft vom Bauernhof dabei, der so unvergleichlich schmeckt und nicht einmal ansatzweise mit dem aus dem Laden zu vergleichen ist. Dazu Schnitzer Ciabatta glutenfrei Tomate sowie Schnitzer Ciabatta glutenfrei Olive. Mit Gurke sowie frischen Tomatenscheiben belegt, dazu einen leichten Kräuterdip, konnten wir uns entspannt in die Sonne legen und genüsslich neue Energie tanken.

Herrlich! Dazu aßen wir als gesunde und wohlschmeckende Knabberei Schnitzer glutenfreie Bio Kartoffelcracker mit Sesam und Schnitzer glutenfreie Bio Kartoffelcracker mit Tomate und Käse. Die solltet Ihr unbedingt probieren, denn als bekömmliche Zwischenmahlzeit für unterwegs sind diese unschlagbar und lecker!

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Schnitzer glutenfrei Grissini Pizza

Zutaten:
68% Kartoffelstärke*, Maismehl*, Palmfett*, 7% Tomatenmark*, 4% Bergkäse*, Meersalz,Verdickungsmittel: Guarkernmehl*, Weinstein-Backpulver* (Maisstärke*, Säuerungsmittel: Kaliumtartrate,Backtriebmittel: Natriumcarbonate), Emulgator: Sojalecithine, Tomatenflocken* , Paprikaflocken*,Gewürze* Kann Spuren von Sesam, Lupine und Ei enthalten. *aus kontrolliert biologischem Anbau, DE-ÖKO-003

Schnitzer glutenfrei Grissine Sesame

Zutaten:
69% Kartoffelstärke*, Maismehl*, Palmfett*, 4% Sesam*, Sojamehl*, Dextrose*, Meersalz,Verdickungsmittel: Guarkernmehl*, Weinstein-Backpulver* (Maisstärke*, Säuerungsmittel: Kaliumtartrate, Backtriebmittel: Natriumhydrogencarbonate), Emulgator: Sojalecithine
Kann Spuren von Lupine und Ei enthalten. *aus kontrolliert biologischem Anbau, DE-ÖKO-003

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Schnitzer glutenfrei Ciabatta Olive

Zutaten:
Wasser, 28% Maisstärke*, Reisnatursauerteig* (Reismehl*, Wasser), 6% Oliven* (schwarze und grüne Oliven*), Leinsamenmehl*, Sonnenblumenöl*, Reismehl*, 3% Maismehl*, Flohsamenschalen*,Erbsenprotein, Dextrose*, Hefe*, Meersalz, Verdickungsmittel: Guarkernmehl*, Xanthan. Kann Spuren von Sesam, Soja, Lupine und Ei enthalten. *aus kontrolliert biologischem Anbau, DE-ÖKO-003

Schnitzer glutenfrei Ciabatta Tomate

Zutaten:
Wasser, 27% Maisstärke*, Reisnatursauerteig* (Reismehl*, Wasser), 5% Tomatenmark*, Sonnenblumenöl*, Leinsamenmehl*, 3% getrocknete Tomaten*, Reismehl*, 3% Maismehl*,Flohsamenschalen*, Erbsenprotein, Gewürze*, Dextrose*, Hefe*, Meersalz, Verdickungsmittel:Guarkernmehl*, Xanthan. Kann Spuren von Sesam, Soja, Lupine und Ei enthalten. *aus kontrolliert biologischem Anbau, DE-ÖKO-003

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In den ganzen Jahren seit unserer Zöliakie-Diagnose hat der Markt der glutenfreien Lebensmittel eine wahnsinnige Entwicklung gemacht. Nach dem Motto „alle guten Dinge sind drei“ vereinen die Produkte von Schnitzer die Punkte, die mir als Mutter wichtig sind: Sie schmecken sensationell und daher kann ich diese uneingeschränkt empfehlen, darüber hinaus überzeugen sie mich ebenfalls durch ihre optisch sehr ansprechende Produktlinie und nicht zuletzt kann ich sie vertrauensvoll meinem Kind mit gutem Gewissen zu essen geben. Auch als Beilage beim Grillen, für unterwegs oder auf Reisen, als gesunde Knabberei bei abendlichen Spieleabenden mit der Familie, für Klassenfahrten oder als gesunder Pausensnack im Kindergarten oder in der Schule sind die Schnitzer Ciabatta und Schnitzer Grissini perfekt geeignet.

Glutenfrei is(s)t lecker!

 

 

 

 

Glutenfreies Rosinenbrot und Rosinenbrötchen

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Zutaten:

  • 500 Gramm glutenfreies Universalmehl
  • 350 Milliliter Milch (ich habe Sojamilch verwendet)
  • 100 Gramm Rosinen (alternativ Sultaninen)
  • 75 Gramm Butter
  • 70 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Hefe oder 20 Gramm Trockenhefe (ich habe eine Tüte Trockenhefe genommen)
  • 7 Gramm Salz
  • 3 Eier
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Teelöffel gemahlene Flohsamenschalen
  • etwas geriebene Zitronenschale

Tipp: Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.

Zubereitung:

  • Zuerst die Milch leicht in einem Kochtopf erwärmen. Nicht zu heiß, Fingertest machen.
  • Die Butter hatte ich zwischenzeitlich auf die Heizung gelegt, damit sie sehr weich ist.
  • Backofen auf 50 Grad vorheizen.
  • Alle Zutaten, bis auf die Rosinen in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührer etwa drei Minuten zu einem Teig verarbeiten.
  • Dann die Rosinen unterheben.
  • Anschließend den glutenfreien Teig in eine kleine gefettete Kastenform (20 cm) und den Rest in eine 6-er Muffinsform füllen.
  • Alternativ gehen auch zwei kleine oder eine große Kastenform.
  • Backofen ausstellen und die Formen hineinstellen. Den glutenfreien Hefeteig 45 Minuten gehen lassen.
  • Nach der Zeit das Ganze mit Eigelb bestreichen (für den Glanz).
  • Zwischenzeitlich den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, ganz unten eine feuerfeste Form (kleine Auflaufform z.B.) mit Wasser hineinstellen (glutenfreier Hefeteig benötigt viel Feuchtigkeit zum Gehen) und den Brotteig 40 Minuten fertig backen.

Obwohl ich immer einen Heiden-Respekt vor glutenfreiem Hefeteig habe, war ich von dem Ergebnis mehr als angetan. Das Rosinenbrot ist von der Konsistenz her sehr weich und fluffig. Meine Kinder waren so begeistert, dass sie es ohne Belag essen wollten, um das volle Geschmackserlebnis zu haben. Nachmittags waren wir noch unterwegs und hatten die Brötchen als glutenfreien Snack für unterwegs mitgenommen.

Glutenfrei is(s)t lecker!

Sesam Bagel glutenfrei von Adpan

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Durch Zufall bin ich kurz vor der Klassenfahrt meines Sohnes, als ich einzeln abgepackte Backwaren gesucht habe, auf die glutenfreien Sesam Bagels von Adpan gestoßen. Mal etwas ganz anderes und wirklich sehr zu empfehlen.

Das Gute war zudem, dass ich mir keine Gedanken wegen möglicher Kontaminationen auf der Reise machen musste, da diese alle einzeln verpackt waren. So konnte ich für jeden Tag jeweils eine Tüte für das Frühstück und das Abendbrot vorbereiten – mit Bagels, Brot, Baguettes, Aufstrich, Mini-Tüten Schokopops oder Flakes, kleinen Portionspackungen Konfitüren und Honig sowie Margarine. Alles sicher glutenfrei.

Glutenfrei is(s)t lecker!

Glutenfreier Rüblikuchen im Glas – so saftig und lecker

Zölinchen benötigt:

  • 350 Gramm frische Möhren
  • 250 Gramm gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 200 Gramm Zucker
  • 4 Eier von glücklichen Hühnern
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Speisestärke (z.B. Mondamin feine Speisestärke)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kardamon
  • den Saft sowie die Schale einer Zitrone (unbehandelt)
  • glutenfreies Paniermehl und Butter
  • Kirschwasser
  • 4 Einmach- oder Weckgläser a´400 Milliter (ich verwende auch gern kleine und genieße immer mal zwischendurch oder nehme eines für unterwegs mit)

Zubereitung:

Als erstes muss Zölinchen die frischen Möhren schälen und fein raspeln.

Die Gummiringe der Gläser ins kalte Wasser legen. Die Gläser selbst mit der Butter einfetten und mit dem Paniermehl ausstreuen.

Achtung: Der Rand muss fettfrei bleiben (Haltbarkeit).

Als nächstes trennt Zölinchen die Eier. Das Eiweiß wird mit der Prise Salz in einer Schüssel mittels Handrührgerät sehr steif geschlagen sowie anschließend in den Kühlschrank gestellt. Das Eigelb wiederum wird mit dem Zucker aufgeschlagen, bis es eine dicke, weißliche, cremige Substanz ergibt.

Zitronensaft, Zitronenschale und Kirschwasser nach Geschmack unterheben.

Jetzt werden die gemahlenen Mandeln oder Haselnüsse mit den Gewürzen und der Speisestärke gemischt, dann die geraspelten Möhren untergerührt und erst etwa ein Drittel des Eischnees, dann ganz vorsichtig der Rest, untergehoben.

Die jetzt entstandene Masse füllt Zölinchen in die Gläser (etwa 2/3 hoch).

Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad auf der mittleren Schiene etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Nach dem Ablauf dieser Backzeit muss Zölinchen mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die glutenfreie Rüblikuchen durch sind.

Die Einweckgläser sofort gut verschließen.

Tipp: Mit einem Band oder tollen Aufklebern eignet sich der glutenfreie Rüblikuchen auch als wunderschönes Mitbringsel oder Geschenk!

Sind die Kuchen ausgekühlt, können die Einweckklammern entfernt werden.

Zum Servieren können diese gestürzt und je nach persönlichem Geschmack mit Pudrzucker bestäubt oder mit Sahne serviert werden. Was für ein Genuss!

Glutenfrei is(s)t lecker!