Chia-Eiweißbrot glutenfrei mit Zucchini-Kräuterquark

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6 Eier von glücklichen Hühnern
500 Gramm Magerquark
100 Gramm gemahlene Mandeln
100 Gramm geschrotete Leinsamen
4 Esslöffel Chia-Samen
4 Esslöffel Leinsamenmehl (Reformladen)
1 Päckchen Backpulver
10 Gramm Brotgewürz
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Flohsamenschalenpulver (Psyllium), gibt es im Reformhaus, in der Apotheke oder in ausgesuchten Drogerieketten
etwas Sesam, glutenfreie Haferflocken (z. B. Kölln, Bauckhof)

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Vorbereitung: Eine Kastenform (30 cm) mit Backpapier auslegen.

Ein Ei trennen, das Eiweiß beiseitestellen. Alle anderen Zutaten, auch das Eigelb, miteinander gut mit Hilfe eines Knethakens vermischen. Den Teig glatt streichen und etwa eine halbe Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Anschließend wird das glutenfreie Chia-Eiweißbrot für ungefähr 40 Minuten gebacken. Das Ganze aus dem Backofen nehmen und mit dem Eiweiß bepinseln. Den Sesam und die glutenfreien Haferflocken darüber streuen und nochmal für mindestens eine halbe Stunde backen.

Glutenfreies Brot direkt warm aus dem Backofen, was für ein Genuss! Jetzt weiß ich, warum es so treffend heißt: „Liebe geht durch den Magen.“ Und das Beste ist, dieses glutenfreie Chia-Eiweißbrot ist auch noch am nächsten Tag wunderbar fluffig und weich, die Kruste jedoch kernig, genauso wie ich es am liebsten mag. Ihr auch?

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Dazu passt der Zucchini-Kräuterquark, der sich in der Zwischenzeit sehr schnell zubereiten lässt:

50 Gramm Zucchini fein stifteln. 1 Esslöffel Pinienkerne in der Pfanne rösten, abkühlen und grob hacken. 125 Gramm Magerquark, 1 Esslöffel gehackte Petersilie (oder Schnittlauch, je nach persönlichem Belieben), Pinienkerne und Zucchini und 2 Esslöffel fettarme Milch verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Et voilà! Glutenfrei is(s)t lecker!

 

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Karotten-Apfel-Muffins für das glutenfreie Frühstücksbuffet

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Am letzten Schultag vor den Sommerferien wurde in der Klasse meines Sohnes ein gemeinsames Frühstück anberaumt. Nun ist es oft so, dass bei solchen Veranstaltungen die Kinder mit den Unverträglichkeiten und Intoleranzen oft gar nicht ausreichend berücksichtigt werden: Jeder steuert etwas für die Gemeinschaft bei und die Schüler, die irgendetwas nicht vertragen, bringen dazu noch ihr eigenes Essen mit lautet die Devise. Ich persönlich würde es wünschenswert finden, wenn bereits im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen geführt werden würden, damit alle Kinder zusammen essen können.

Gerade aus diesem Grund lasse ich mir immer etwas Besonderes einfallen, dass allen gerecht wird und dazu noch schmeckt. Dieses Mal habe ich lange überlegt, die glutenfreien Schokomuffins sollten es dieses Mal nicht sein und Obst- sowie Gemüsespieße brachte schon jemand anderes mit. Jetzt war guter Rat teuer und ich bat andere Zöliakiebetroffene um Tipps. Bei den vielen schönen Anregungen konnte ich mich gar nicht entscheiden: von herzhaften Muffins, Waffeln, Pizzaschnecken und Mini-Pizzen bis hin zu Gemüsemuffins, Milchreisschnitten und Pfannkuchentorte oder Käse-Schinken-Brötchen, Nudelsalat sowie Möhrenrollo, um nur einige der tollen Vorschläge zu nennen.

Kurzum: Ich fand alle gut. Da ich zudem auch die Mitschüler berücksichtigen wollte, die laktosefrei, kaseinfrei, nussfrei und halal essen, liebäugelte ich stark mit den Gemüsemuffins. Aber bei Gemüse den richtigen Geschmack zu treffen, ist auch nicht einfach, denn Zucchini oder Lauch werden von vielen verschmäht. Da kam mir die rettende Idee: Karotten-Apfel-Muffins. Die frischen Zutaten dazu gibt es hier im Alten Land direkt vom Bauernhof – perfekt.

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200 Gramm geraspelte Karotten
200 Gramm Apfel (Braeburn) in kleine Stückchen geschnitten
290 Gramm glutenfreies Mehl (ich habe das Universalmehl von Rewe frei von verwendet)
100 Gramm Zucker
100 Gramm weiche Butter (ich habe Alsan (milchfrei) verwendet)
3 Eier von glücklichen Hühnern
3 gestrichene Teelöffel Backpulver
eine Prise Salz

Karotten raspeln, Äpfel in kleine Stücke schneiden und beides in einer großen Rührschüssel vermengen. Zucker, Eier, Salz und Butter mit einem Knethaken unterrühren.

Das glutenfreie Universalmehl mit dem Backpulver mischen und über die Karotten-Apfel-Masse sieben. Das Ganze wieder mit einem Knethaken gut verrühren, in Muffinsförmchen füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten goldgelb backen.

Abkühlen lassen, Kirschen lose als Dekoration drapieren und genießen.

Tipp: Wer mag, kann gern noch Vanilleschote oder etwas Zimt dazugeben.

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Die glutenfreien Karotten-Apfel-Muffins sind nicht nur lecker, sondern auch wunderbar saftig und weich sowie himmlisch aromatisch. Damit sind sie nicht nur für ein glutenfreies Buffet in Schule oder Kindergarten geeignet, sondern auch für ein festliches Frühstück, das gemeinschaftliche Picknick im Freien oder einen fröhlichen Kindergeburtstag.

So schmeckt der Sommer! Und damit wünsche ich allen Schülern wunderschöne Ferien!

Glutenfrei is(s)t lecker!

Glutenfreier Zebra-Käsekuchen ohne Boden

Wenn ich die mitleidigen Fragen von Außenstehenden höre, muss ich mittlerweile schon immer insgeheim lächeln: Glutenfrei – was kann da noch gegessen werden, sind Betroffene nicht ungemein eingeschränkt in ihrem Speiseplan?

Natürlich sind das die Zöliakiebetroffenen nicht, denn ganz ehrlich und Hand aufs Herz – unser Speiseplan hat sich nicht nur vergrößert, er ist auch vielseitiger geworden, wir kochen oder backen stets frisch, gesund und probieren gern Neues aus, wo wir vor der Diagnose doch auch mal auf Fertigprodukte zurückgegriffen haben.

Einer unser Favoriten auf der Kuchentafel ist natürlich der glutenfreie Zebra-Käsekuchen ohne Boden, welcher komplett ohne Mehl auskommt. Er ist wahrhaft ein Gedicht, den Ihr unbedingt probieren solltet!

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Rezept:

1000 Gramm Magerquark
200 Gramm Zucker
200 Gramm Frischkäse
180 Milliliter Öl
4 Eier Größe M
2 Päckchen Puddingpulver Vanille

2 Esslöffel Kakao zum Backen
2 Esslöffel Zucker

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Zubereitung:

Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Öl und Frischkäse in einer großen Rührschüssel mit einem Handrührgerät zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Den Teig in zwei gleiche Teile trennen und unter einen die zwei Esslöffel Zucker sowie den Backkakao unterheben.

Jetzt abwechselnd die helle und dunkle Quarkmasse in die Mitte der eingefetteten Backform geben.

So funktioniert es: einen Esslöffel helle Quarkmasse in die Mitte füllen, darauf einen Esslöffel von der dunklen Masse, darauf wieder einen von der hellen und immer so weiter, bis der Teig aufgebraucht ist. Beim Einfüllen solltet Ihr die Springform leicht von links nach rechts schwenken, damit sich die beiden Massen gut verteilen. Mit einem Holzstäbchen können auch verschiedene Muster kreiert werden.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad für etwa 45 bis 50 Minuten backen.

Mein persönlicher Tipp an Euch: Ihr sucht einen haltbaren Kuchen für unterwegs, für die Schule, den Kindergarten oder auch das Büro? Dann könnt Ihr die Quarkmasse in ein kleines Weckglas einfüllen und darin backen, fertig ist der glutenfreie Kuchen im Glas / glutenfreie Käsekuchen im Glas / glutenfreie Zebra-Käsekuchen ohne Boden im Glas oder einfach Käsekuchen to go.

Glutenfrei is(s)t lecker!

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Ein tierisches Backvergnügen – natürlich glutenfrei

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Sucht Ihr noch nach einer passenden Idee für die Ostertafel oder einen Kindergeburtstag? Dann habe ich hier genau das Richtige für Euch: Glutenfreie Kekse Polartiere und Zootiere mit Waldmeistergeschmack. Die lassen Kinderherzen höher schlagen und schmecken dazu noch richtig gut! In einer Papiertüte mit Aufkleber, Geschenkeanhänger und Kordel hübsch verpackt sind sie zudem ein passendes Mitbringsel.

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Zutaten:

250 Gramm Schär Mix C Kuchen & Kekse
120 Gramm Zucker
100 Gramm Alsan oder Butter (weich)
2 Päckchen Bourbon Vanille-Zucker
1 Beutel Unsere Götterspeise Waldmeister-Geschmack von RUF
1 Ei (Größe M) von glücklichen Hühnern

Decor Zuckerschrift aus der Tube in verschiedenen Farben ganz nach persönlichem Belieben (hier: grün und gelb)
bunte Zuckerstreusel (unbedingt auf die Zutatenliste achten und diese auf Glutenfreiheit überprüfen), ich habe Unsere Bunten Zuckerstreusel für Desserts und Gebäck von RUF verwendet
Keks Ausstecher Polartiere und Zootiere (zum Beispiel von Original Kaiser)

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Zubereitung: Die zimmerwarmen Zutaten mit der Handrührmaschine vermengen, danach alles mit der Hand gut verkneten und in einer Tüte mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und mit den Keks Ausstechern ausgestochen. Es empfiehlt sich, die Ausstechformen ebenfalls kurz in das glutenfreie Mehl zu tauchen, dann löst sich der Teig besser aus der Form.

Die Ausstecherle in Tierform vorsichtig mit einem Teigschaber auf ein Blech mit Backpapier setzen und in den vorgeheizten Backofen (200 Grad) für etwa zehn Minuten schieben. Bei uns haben sogar acht Minuten ausgereicht, die Kekse sollen hellgrün bleiben.

Das Blech herausziehen und die Tierkekse unbedingt auf dem Blech gut auskühlen lassen. Anschließend mit der Zuckerschrift und den bunten Zuckerstreuseln verzieren.

Mit Elefant, Giraffe, Löwe, Wal oder Eisbär wird jeder Kinderteller zu einem tierischen Vergnügen. Die Zoobewohner lassen sich leicht zubereiten und verwandeln sich mit viel Fantasie in eine farbenfrohe Tierparade. Das Dekorieren von süßen Robben, kunterbunten Kamelen oder lustigen Pinguinen ist ein Spaß für die ganze Familie

Nach dem Trocknen in einer Blechdose aufbewahren.

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Glutenfrei is(s)t lecker!

Rice, Rice, Baby – Reishunger Produkttest mit Gewinnspiel

Heute gibt es bei uns Reis auf dem Mittagstisch, welches uns von der Firma Reishunger freundlicherweise zum Testen geschickt wurde. Wer das Start-Up aus Bremen nicht kennt, verpasst im wahrsten Sinne des Wortes etwas. In dem Onlineshop können 22 verschiedene sortenreine Reissorten aus 13 verschiedenen Ländern bestellt werden. Und ganz ehrlich – stylischer als bei Reishunger habt Ihr das beliebte Grundnahrungsmittel sicher noch nie gesehen.

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Wir essen als Familie viel Reis, noch vor Kartoffeln und Nudeln und daher kann ich wirklich sagen, dass die Produkte von Reishunger wirklich oberste Qualität sind, die zu schmecken, aber auch zu sehen ist. Im Shop gibt es dazu außerdem verschiedenste Reis Boxen, von der Reishunger Kennenlernbox, der Risotto Box, einer Vollwert Box über die Fitness Box bis hin zur Asiatischen Box und der Reiskocher Starterbox, dazu unterschiedliche Reis Sets, zum Beispiel das Feinschmecker Set, natürlich vegan und glutenfrei oder zahlreiches bestes Zubehör: Reiskocher, Reisglas oder Servierplatten, um nur einiges aus der großartigen Auswahl von Reishunger zu nennen. Für Kinder mit Zöliakie finde ich persönlich den Thermo Essensbehälter für unterwegs sehr praktisch, der Speisen bis zu sieben Stunden warm hält, also perfekt für Schule oder Kindergarten ist und die stylische Lunchbox Bento Box von Reishunger, bei welcher die Fächer praktischerweise getrennt sind und somit das Essen garantiert frisch und appetitlich bleibt.

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Inhalt Kennenlernbox:

  1. Basmati Reis, 1121 Pusa Basmati aus Indien (200 g) vom Fuße des Himalaya mit einem langen Korn für alle Fleisch-, Gemüse- sowie Fischgerichte.
  2. Jasmin Reis, Duftreis aus Thailand(200 g) Thailand mit dem einzigartigen Aroma, der herrlich blumigen, frischen Duftnote und dem unverwechselbaren Eigengeschmack, welcher sich optimal kulinarisch in alle Fleisch-, Gemüse- sowie Fischgerichte einfügt.
  3. Natur Reis (Rundkorn), Bio-Tondo Integrale aus Italien (200 g), welcher unter biologischen Bedingungen in Piemont angebaut wird. Der Reishunger Natur Reis passt gut zu Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichten, aber natürlich auch zum klassischen Vollkorn-Risotto.
  4. Bio-Risotto Tomate und Basilikum aus Italien (250 g)
    Zutaten: Carnaroli-Reis* 90%, Tomate* 3,6%, Meersalz, Basilikum 0,4%, Tomatenmarkkonzentrat*, Reismehl*, Zwiebeln*, Sellerie*, Karotten*, Petersilie*, Lauch*, natives Olivenöl extra*, Maisstärke*, Miso* (Soja*, Reis*, Wasser, Salz, Koji), Hefeextrakt, Gewürze. *= aus ökologischer Landwirtschaft. Glutenfrei und aus feinsten biologischen Zutaten. Das Reishunger Bio-Risotto lässt sich im Handumdrehen zubereiten und ist in nur 15 Minuten auf dem Tisch!
  5. Bio-Suppe Minestrone aus Italien (110 g)
    Zutaten: Vollkorn Reis* 45,4%, Hülsenfrüchte* 18% (Bohnen*, Erbsen*), Kartoffeln*, Zucchini*, Karotten*, Lauch*, Meersalz, Tomate*, Zwiebel, Reismehl*, Maisstärke*, natives Olivenöl extra*, Sellerie*, Petersilie*, Miso* (Soja*, Reis; Wasser, Salz, Koji), Hefeextrakt, Gewürze*. * = aus ökologischer Landwirtschaft. Glutenfrei. Die nahrhafte sowie kalorienarme Reishunger Minestrone nach norditalienischer Tradition besteht aus leckerem Vollkorn Reis und bestem getrocknetem Gemüse natürlich aus biologischen Anbau und bietet eine wunderbare kulinarische Abwechslung auf dem Essenstisch.

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Rice, Rice, Baby. Perfekt wiederverschließbar mit dem Reisverschluss.

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Der Reis ist heiß! Aber seht selbst.

Auf unserer Facebook Seite Zöliakie bei Kindern könnt Ihr gerade die Kennenlern Box von Reishunger gewinnen! Viel Erfolg!

20 Sätze, die Leute mit einer Zöliakie-Diagnose über glutenfreies Essen nicht mehr hören können

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1. Aber Dinkel geht doch? Ähm, nein. Aber nett das du fragst.

2. Was kannst du denn überhaupt noch essen? Du hast Recht, gar nichts, wirklich gar nichts. Ich bin auch nur vorbeigekommen, um mich auf dem Weg ins Licht von dir zu verabschieden.

3. Ach deswegen siehst du so blass aus. Genau, weil Gluten für eine gesunde Hautfarbe ala „trocken Brot macht Wangen rot“ sorgt?

4. Das ist gerade Trend habe ich gelesen. Ich nicht, Artikel wie diese meide ich schon anhand der Überschrift, ist nicht gut für meinen Puls. Und nein, du brauchst ihn mir nicht ausschneiden, danke! Soll ich noch erwähnen, dass Reporter keine Ärzte sind?

5. Mit dir ist ja schon immer was.

6. Das geht bestimmt wieder weg, oder? Nein, auch nicht, wenn ich bei der Nachbarin von Nummer 8 nachfrage.

7. Man kann aber auch übertreiben!

8. Bei meiner Nachbarin konnte der Heilpraktiker die Zöliakie heilen und sie kann jetzt wieder ganz normal essen. Ganz bestimmt. Darf ich ihr einen Gutschein zur Dünndarmbiopsie schenken? Die dürfte interessant aussehen.

9. Ich habe Kuchen gebacken, ach, den darfst du gar nicht, habe ich ganz vergessen!
Ich vergesse mich gleich… Aber da der Satz in aller Regelmäßigkeit von der lieben Schwiegermutter kommt, hilft es vielleicht, ihr wortlos ein paar Prospekte über preisgünstige Pflegeheime in Rumänien in der Wohnung zu hinterlassen.

10. Du kannst doch auch mal eine Ausnahme machen.

11. Glutenfrei? Das kann doch nicht gesund sein. Doch, sicher. Und es macht kein Brett vor dem Kopf, wirklich praktisch.

12. Man kann sich aber auch anstellen. Im gleichen Atemzug wie:

13. Bist du empfindlich, auf was sollen wir denn noch alles Rücksicht nehmen?

14. Glaub doch nicht alles, was die Ärzte sagen, da verdient doch nur die Pharmaindustrie daran. An der Stelle hilft meistens nur Ohren auf Durchzug schalten, denn die Verschwörungstheoretiker sind unterwegs. Diskussionen zwecklos.

15. Da ist aber wirklich nur wenig Mehl drin.

16. Darfst du Bananen essen? Klassiker. Kann gegen wirklich jedes naturbelassene Obst oder Gemüse ausgetauscht werden.

17. Also ich könnte das ja nicht essen. Ernsthaft? Und das gegenüber Leuten, die keine andere Wahl haben?

18. Wer kennt nicht diese Antwort auf die Frage nach glutenfreiem Essen: Ja, in dem Gericht ist wirklich überhaupt keine Milch. Entschuldigen Sie die Frage: Aber Sie sind wirklich Koch? Hätten Sie rein zufälligerweise Ihr Abschlusszeugnis zur Hand, selbstverständlich nur so, rein aus Interesse.

19. Glutenfrei, kein Problem, wir kochen ohne Glutamat! Was für ein Zufall! Ich habe Ihren Bruder getroffen. Ihm gebührt die Nummer 18.

20. Ach, der Kuchen ist glutenfrei, schmeckt man gar nicht. Herzlichen Glückwunsch! Du hast den Geschmackstest bestanden, aber durch den Eignungstest bist du gnadenlos gefallen. Ansonsten hätte ich dich als Vorkoster mit einem sensationellen Jahreseinkommen engagiert. Tja, Pech gehabt.

Familienrezepte glutenfrei [Rezension]

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Zöliakiebetroffene müssen sich nicht selten von Außenstehenden die Frage gefallen lassen: „Glutenfrei? Was kannst du denn überhaupt noch essen?“ Und natürlich gab es Zeiten, in denen verzichtet werden musste, weil das Angebot beschränkt und die Rezeptauswahl mehr als gering war. Glücklicherweise hat sich das in den letzten Jahren immer mehr verändert.

„Ich konzentrierte mich auf all das Neue, das wir nun genossen, anstatt dem nachzutrauern, was nun eben nicht mehr ging.“

Diese positive Entwicklung wird auch eindrucksvoll von Aran Goyoaga in „Familienrezepte glutenfrei. Pikant und süß“ aufgezeigt, denn mit diesem zieht ein Buch der Extra-Klasse in die Küchen ein und bringt neue, raffinierte und äußerst erlesene Rezeptideen auf den Tisch. Mit 120 Koch- und Backanleitungen rund um die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter wird eindrucksvoll bewiesen, wie unkompliziert, fantasiereich und geschmackvoll eine glutenfreie Familienküche umgesetzt werden kann. Von pikanten Tarten über fantasievolle Salate, delikate Suppen und cremige Eintöpfe bis hin zu fantasievollen Dessertkreationen – die dazu einfach in der Zubereitung und für den täglichen Essenstisch im Kreise der Familie geeignet sind, lässt „Familienrezepte glutenfrei. Pikant und süß“ keine kulinarischen Wünsche offen. Die einmaligen Rezepte bestechen durch ihre unverwechselbaren Aromen, die vielen unverzichtbaren Ratschläge, eine perfekte Alltagstauglichkeit und das gewisse Etwas. Dazu werden diese jeweils mit einer individuellen Anmerkung oder persönlichen Geschichte der Autorin liebevoll abgerundet. Das Buch versprüht einen unvergleichlichen Charme, den sich der Leser nicht entziehen möchte. Hier bereitet Kochen wieder Freude!

„Dieses Buch ist eine Hommage an die unendlichen Möglichkeiten des glutenfreien Kochens und Backens.“

Zur Autorin:

Die kulinarische Genussreise von Aran Goyoaga begann schon lange vor der Veröffentlichung ihres Kochbuches „Familienrezepte glutenfrei. Pikant und süß“, nämlich in der Konditorei ihrer Großeltern mit den alten Holztheken, verführerischen Bonbongläsern und sogar einer eigenen Schokoladentheke, der Backstube und einer Küche, welche der Treffpunkt der Familie und der bewirteten Gäste darstellte, in einer baskischen Gemeinde in der Nähe der spanisch-französischen Grenze. So schwärmerisch, wie die Autorin von dieser Zeit berichtet, wird der Betrachter ganz unweigerlich in diesen Bann gezogen und hat alles bildlich vor seinem Auge. Bei ihren anderen Großeltern, welche auf einem Bauernhof wohnten, durchstreifte sie den Wald, ging zum Eier einsammeln in den Hühnerstall oder half der Großmutter im Garten, wo sie viel über Vorratshaltung und Konservierung lernte und den Lauf der Jahreszeiten zu lieben lernte. Mit den Jahren wurden ihre Gerichte immer zelebriert, als eine Komposition von erlesenen Zutaten, gutem Geschmack, faszinierenden Farben, frischen Kräutern, ausgefallenen Vinaigretten, einer einzigartigen Optik auf ausgesuchtem Geschirr – um den Gerichten unterschiedliche Texturen zu verleihen. Diese Leidenschaft zieht sich wie ein roter Faden charmant durch das attraktive Koch- und Backbuch der Extraklasse. Der Weg führte dahin führte sie unweigerlich über den Besuch einer Kochschule, der anschließenden Anstellung in der Patisserieabteilung des „Ritz-Carlton“ in Palm Beach, ihrem ersten eigenen Blog „Canelle et Vanille“ und nicht zuletzt ihrer eigenen Glutenintoleranz und der ihres Kindes. Der Schritt zur glutenfreien Küche fiel ihr selbst nicht schwer, da sie es seit Kindheitstagen gelernt hatte, mit frischen Zutaten zu kochen und ein außergewöhnliches Gespür für die Anpassung der glutenhaltigen Rezepturen an die Besonderheiten des glutenfreien Mehls.

„Und wir hatten nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.“

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„Die Gliederung des Buches spielen den Segen und die Fülle der Jahreszeiten wider und zeigt, wie wir früher zu Hause gekocht haben.“

Inhalt
Einleitung: Ein Leben rund ums Essen
Glutenfrei leben
So nutzen Sie dieses Buch
Teig ausrollen
Zutaten
Küchenausstattung
Herbst
– pikant süß
Winter
pikant süß
Frühling
pikant süß
Sommer
pikant süß

9783038007036 Familienrezepte glutenfrei
 Pikant und süß
 von Aran Goyoaga
 herausgegeben im AT Verlag
 ISBN: 978-3-03800-703-6
 Einband gebunden, 304 Seiten
 Gewicht: 1399 g
 Format: 20.3 cm x 25.3 cm



              Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses 
              Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den 
              Inhalt dieser Rezension hat der Verlag und/oder 
              der Autor dieses Buches aber selbstverständlich 
              keinen Einfluss genommen. 
              Der Inhalt dieser Rezension entspricht 100%ig meinem 
              persönlichen Eindruck des Buches.