Karotten-Apfel-Muffins für das glutenfreie Frühstücksbuffet

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Am letzten Schultag vor den Sommerferien wurde in der Klasse meines Sohnes ein gemeinsames Frühstück anberaumt. Nun ist es oft so, dass bei solchen Veranstaltungen die Kinder mit den Unverträglichkeiten und Intoleranzen oft gar nicht ausreichend berücksichtigt werden: Jeder steuert etwas für die Gemeinschaft bei und die Schüler, die irgendetwas nicht vertragen, bringen dazu noch ihr eigenes Essen mit lautet die Devise. Ich persönlich würde es wünschenswert finden, wenn bereits im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen geführt werden würden, damit alle Kinder zusammen essen können.

Gerade aus diesem Grund lasse ich mir immer etwas Besonderes einfallen, dass allen gerecht wird und dazu noch schmeckt. Dieses Mal habe ich lange überlegt, die glutenfreien Schokomuffins sollten es dieses Mal nicht sein und Obst- sowie Gemüsespieße brachte schon jemand anderes mit. Jetzt war guter Rat teuer und ich bat andere Zöliakiebetroffene um Tipps. Bei den vielen schönen Anregungen konnte ich mich gar nicht entscheiden: von herzhaften Muffins, Waffeln, Pizzaschnecken und Mini-Pizzen bis hin zu Gemüsemuffins, Milchreisschnitten und Pfannkuchentorte oder Käse-Schinken-Brötchen, Nudelsalat sowie Möhrenrollo, um nur einige der tollen Vorschläge zu nennen.

Kurzum: Ich fand alle gut. Da ich zudem auch die Mitschüler berücksichtigen wollte, die laktosefrei, kaseinfrei, nussfrei und halal essen, liebäugelte ich stark mit den Gemüsemuffins. Aber bei Gemüse den richtigen Geschmack zu treffen, ist auch nicht einfach, denn Zucchini oder Lauch werden von vielen verschmäht. Da kam mir die rettende Idee: Karotten-Apfel-Muffins. Die frischen Zutaten dazu gibt es hier im Alten Land direkt vom Bauernhof – perfekt.

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200 Gramm geraspelte Karotten
200 Gramm Apfel (Braeburn) in kleine Stückchen geschnitten
290 Gramm glutenfreies Mehl (ich habe das Universalmehl von Rewe frei von verwendet)
100 Gramm Zucker
100 Gramm weiche Butter (ich habe Alsan (milchfrei) verwendet)
3 Eier von glücklichen Hühnern
3 gestrichene Teelöffel Backpulver
eine Prise Salz

Karotten raspeln, Äpfel in kleine Stücke schneiden und beides in einer großen Rührschüssel vermengen. Zucker, Eier, Salz und Butter mit einem Knethaken unterrühren.

Das glutenfreie Universalmehl mit dem Backpulver mischen und über die Karotten-Apfel-Masse sieben. Das Ganze wieder mit einem Knethaken gut verrühren, in Muffinsförmchen füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten goldgelb backen.

Abkühlen lassen, Kirschen lose als Dekoration drapieren und genießen.

Tipp: Wer mag, kann gern noch Vanilleschote oder etwas Zimt dazugeben.

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Die glutenfreien Karotten-Apfel-Muffins sind nicht nur lecker, sondern auch wunderbar saftig und weich sowie himmlisch aromatisch. Damit sind sie nicht nur für ein glutenfreies Buffet in Schule oder Kindergarten geeignet, sondern auch für ein festliches Frühstück, das gemeinschaftliche Picknick im Freien oder einen fröhlichen Kindergeburtstag.

So schmeckt der Sommer! Und damit wünsche ich allen Schülern wunderschöne Ferien!

Glutenfrei is(s)t lecker!

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Glutenfreier Zebra-Käsekuchen ohne Boden

Wenn ich die mitleidigen Fragen von Außenstehenden höre, muss ich mittlerweile schon immer insgeheim lächeln: Glutenfrei – was kann da noch gegessen werden, sind Betroffene nicht ungemein eingeschränkt in ihrem Speiseplan?

Natürlich sind das die Zöliakiebetroffenen nicht, denn ganz ehrlich und Hand aufs Herz – unser Speiseplan hat sich nicht nur vergrößert, er ist auch vielseitiger geworden, wir kochen oder backen stets frisch, gesund und probieren gern Neues aus, wo wir vor der Diagnose doch auch mal auf Fertigprodukte zurückgegriffen haben.

Einer unser Favoriten auf der Kuchentafel ist natürlich der glutenfreie Zebra-Käsekuchen ohne Boden, welcher komplett ohne Mehl auskommt. Er ist wahrhaft ein Gedicht, den Ihr unbedingt probieren solltet!

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Rezept:

1000 Gramm Magerquark
200 Gramm Zucker
200 Gramm Frischkäse
180 Milliliter Öl
4 Eier Größe M
2 Päckchen Puddingpulver Vanille

2 Esslöffel Kakao zum Backen
2 Esslöffel Zucker

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Zubereitung:

Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Öl und Frischkäse in einer großen Rührschüssel mit einem Handrührgerät zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Den Teig in zwei gleiche Teile trennen und unter einen die zwei Esslöffel Zucker sowie den Backkakao unterheben.

Jetzt abwechselnd die helle und dunkle Quarkmasse in die Mitte der eingefetteten Backform geben.

So funktioniert es: einen Esslöffel helle Quarkmasse in die Mitte füllen, darauf einen Esslöffel von der dunklen Masse, darauf wieder einen von der hellen und immer so weiter, bis der Teig aufgebraucht ist. Beim Einfüllen solltet Ihr die Springform leicht von links nach rechts schwenken, damit sich die beiden Massen gut verteilen. Mit einem Holzstäbchen können auch verschiedene Muster kreiert werden.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad für etwa 45 bis 50 Minuten backen.

Mein persönlicher Tipp an Euch: Ihr sucht einen haltbaren Kuchen für unterwegs, für die Schule, den Kindergarten oder auch das Büro? Dann könnt Ihr die Quarkmasse in ein kleines Weckglas einfüllen und darin backen, fertig ist der glutenfreie Kuchen im Glas / glutenfreie Käsekuchen im Glas / glutenfreie Zebra-Käsekuchen ohne Boden im Glas oder einfach Käsekuchen to go.

Glutenfrei is(s)t lecker!

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O du fröhliche! Weihnachten mit einem glutenfreien Mohnstrudel

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Es sind nur noch zwei Tage bis Heiligabend und von weißen Weihnachten sind wir in diesem Jahr wohl weit entfernt. Wenn ich hier aus dem Fenster blicke, dann stürmt und regnet es, die Blätter fliegen durch die Luft, grau und ungemütlich erscheint der Tag, wobei es so gar nicht richtig hell wird.

Aber drinnen, da ist es gemütlich, warm und angenehm. Das Holz im Kamin anzünden, Wichtelpäckchen für Freunde sowie die Geschenke für die Kinder schon ganz in Ruhe verpacken, eine Weihnachts-CD erklingen lassen und dazu in der Küche gemeinsam backen – einfach herrlich, so soll es sein.

Ich habe seit Ewigkeiten keinen Mohnstrudel mehr gegessen, zuletzt muss es in meiner Kindheit gewesen sein – an den Wochenenden, als wir mit dem Rad zur Oma gefahren sind und wir aus der Kälte in die behagliche Wohnung kamen, unsere Sachen über den knisternden Kachelofen hingen und uns dann zwischen die vielen Kissen aufs Sofa kuschelten, um bei einem heißen Kakao und einem leckeren Stück Kuchen zu essen.

Deshalb wollte ich mir einfach ein Stück Erinnerung zurückholen und habe einen Mohnstrudel glutenfrei gebacken. Das Ergebnis war wirklich umwerfend, ich habe ihn noch warm gekostet und ja, es war so köstlich wie früher!

Zutaten:

  • 400 Gramm glutenfreies Mehl
  • 200 Milliliter Sojamilch (wer mag oder sie verträgt kann auch normale Milch nehmen)
  • 80 Milliliter Öl
  • 80 Gramm Puderzucker
  • 10 Gramm Trockenhefe
  • 1 Ei von glücklichen Hühnern
  • 5 Gramm Tafelsalz
  • für die Füllung: 250 Gramm Mohnfix

Backofen auf 50 Grad vorheizen. Alle Zutaten mit einem Knethaken in einer Rührschüssel vermischen und den Teig abgedeckt etwas ruhen lassen. Danach wird dieser auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausgerollt (etwa 0,5 cm dick), sodass ungefähr eine quadratische Form entsteht. Mit der Mohnmischung gleichmäßig bestreichen und anschließend von der längeren Seite aus her aufrollen. Die Kuchennaht sollte sich anschließend unten befinden.

Den Backofen ausstellen und das Blech für eine halbe Stunde hineinschieben, damit der Hefeteig in Ruhe gut aufgehen kann. Anschließend die Kuchenrolle mit einem verquirlten Ei bepinseln und bei 200 Grad ungefähr eine halbe Stunde backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und am besten noch warm genießen, herrlich!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien eine schöne sowie besinnliche Vorweihnachtszeit!

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Glutenfreier Käsekuchen mit Zitronenaroma

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Jetzt, wo die Tage wieder kürzer und dunkler werden, ziehen wir uns gern in unsere gemütliche Küche zurück und backen, brutzeln, kochen oder experimentieren, was das Herz begehrt. Durch die Wohnung ziehen dann die aromatischsten Gerüche und mit einer heißen Tasse Tee oder einem warmen Kakao sitzen wir, eingehüllt in einer kuschlig weichen Decke, im Sessel und naschen die leckeren glutenfreien Kuchen oder auch die ersten Plätzchen.

Der Herbst hat aber auch wahnsinnig schöne Seiten: Am Abend, während Sturm und Regen gegen die Fensterscheiben peitschen, zünden wir dann die ersten Teelichter an, die Kinder lassen ihrer Kreativität mit einem wunderbaren Stempeldruck ihren Lauf, wobei die natürliche halbierte Apfelform als dekoratives Motiv verwendet wird, die Familie versammelt sich zu behaglichen Brettspielen und alle genießen das fröhliche Zusammensein.

Ein beliebter Klassiker bei uns ist dabei unangefochten der glutenfreie Käsekuchen. Das Rezept kommt dazu vollkommen ohne Mehl aus – perfekt, oder? Dazu testen wir das erste Mal Xylit als Alternative zu Zucker, welches uns freundlicherweise von der Firma Birkengold (www.birkengold.at) zur Verfügung gestellt wurde. Wer mag, kann noch Rosinen oder Mandarinen (was mein Favorit wäre) unter den Teig heben.

600 Gramm Magerquark
140 Gramm Birkengold (Xylit)
4 Eier von glücklichen Hühnern
2 Esslöffel Vanillezucker
1 Bio-Zitrone
1 Packung glutenfreies Vanillepuddingpulver (oder Mandelpuddingpulver)
1 Prise Tafelsalz
1 Prise Liebe
einige Tropfen Zitronenbackaroma
Puderzucker

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Zitrone heiß waschen, trocken tupfen, die Schale in Zesten abziehen, Zitronenfrucht halbieren und den Saft auspressen. Die Hälfte des Saftes mit den Zesten in einer Schale vermengen, zur Seite stellen.

Eier trennen, die Eigelbe mit dem Magerquark, Frischkäse, Zitronenaroma, Vanillezucker, Birkengold, Vanillepuddingpulver und übrigem Zitronensaft vermengen. Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen.

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Quarkmasse heben, in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (24-er) füllen, glatt streichen und mit Alufolie abdecken. Kleine Löcher in die Folie stechen und den glutenfreien Käsekuchen etwa 50 bis 60 Minuten backen.

Nach Ende der Backzeit in der Springform vollständig auskühlen lassen. Herausnehmen, mit dem Mix aus Zitronensaft und Zesten beträufeln, nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Dieses Mal habe ich den glutenfreien Käsekuchen in mehreren Mini-Tartlettes Formen gebacken, das Ergebnis war toll und eignet sich perfekt zum Mitgeben für Kindergeburtstage in der Schule oder dem Kindergarten.

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Hinweis: Das Rezept funktioniert auch mit der gleichen Menge Zucker (Dosierung 1:1). Xylit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff (kein Süßstoff) aus pflanzlichen Rohstoffen, welcher aufgrund seines antikariogenen Effektes die Zahngesundheit verbessern kann und nur die Hälfte an Kalorien liefert. Im Gegensatz zu Stevia oder künstlichen Süßstoffen hat Birkengold keinen Nach- oder Beigeschmack. Darüber hinaus ist es aufgrund des niedrigen Glykämischen Index (8) für Diabetiker geeignet. Xylit ist gut verträglich, kann aber am Anfang eine abführende Wirkung haben, daher langsam steigern. Das Mass macht´s, wie bei allen Dingen im Leben.

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Glutenfreie Pizza für die ganze Familie zur Weltmeisterschaft 2014

Oftmals gestaltet es sich einfacher, für die ganze Familie glutenfrei zu backen oder zu kochen – in erster Linie, um Kontaminationen zu vermeiden. Hier stelle ich das Grundrezept für drei glutenfreie Pizzaböden vor, die dann je nach persönlichem Geschmack individuell belegt werden können. Ein Highlight für die ganze Familie und passend, um den Namen Weltmeisterpizza zu tragen. 

Zutaten:

Für den glutenfreien Pizzateig benötigt Ihr:

  • 500 Gramm Mix it! Universalmehl von Glutano
  • 300 Milliliter lauwarmes Wasser
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (Bitte beachten: Billige Hefe ist glutenfrei, da sie auf kostengünstiger Melasse gezüchtet wird – nur bei Bio-Hefe muss man aufpassen, da hier auch mal Nährboden aus Getreide verwendet werden kann)
  • 1 gestrichenen Teelöffel Salz

Zum Bepinseln benötigt Ihr:

  • 5 Esslöffel Olivenöl

Für die Pizzasoße benötigt Ihr:

  • Pizza No. 1: ein halbes Bund Basilikum (als nächstes werde ich dafür mal Brennnesseln ausprobieren), etwas Olivenöl, frischen Knoblauch und etwas Parmesan; alles im Vitamix vermischen, fertig ist die Basilikumpesto
  • Pizza No. 2: ein Becher Schmand, zum Würzen Salz, Pfeffer und ein wenig frischen Zitronensaft (je nach Geschmack), alles miteinander vermischen und abschmecken, Tipp: zwei bis drei confierte Knoblauchzehen passen ganz wunderbar in diese Komposition
  • Pizza No. 3: 300 Gramm frische Rispentomaten, 1 Knoblauchzehe, frische Basilikum- und Oreganoblätter, je nach Geschmack, ein Lorbeerblatt, etwas Olivenöl, bei Bedarf ein paar frisch gehackte Zwiebelstückchen; dann habe ich alles für mindestens eine halbe Stunde vor sich hinköcheln lassen, das Lorbeerblatt herausgenommen und das Ganze im Vitamix Pro 500 püriert (Hinweis: Übrig gebliebene Tomatensoße kann in den Kühlschrank gestellt werden und eignet sich perfekt für ein glutenfreies Pastagericht am nächsten Tag)

Für den Belag benötigt Ihr:

  • Pizza No. 1 Cherrytomaten, mit einem scharfen Küchenmesser halbieren und Mozzarella, Rucola (kommt frisch über die fertige glutenfreie Pizza)
  • Pizza No. 2 grüner Spargel, unterhalb des Spargelkopfes mit Hilfe eines Sparschälers in feine Streifen hobeln und in eine Dose mit etwas Olivenöl sowie Pfeffer und Salz einlegen, bis alle Spargelstreifen vollständig benetzt sind; in feine Streifen geschnittener geräucherter Speck, eine in feine Streifen geschnittene rote Zwiebel, Mozzarella
  • Pizza No. 3 Parmaschinken, Rucola; 1 Fleischtomate, in dünne Scheiben geschnitten; etwas Knoblauchöl zum besprenkeln, Parmesan (bei dieser Variante den Pizzateig nach dem Backen belegen, wobei der Parmaschinken ganz zuletzt verteilt wird)

Zum Bestreuen benötigt Ihr:

  • frisch geriebenen Edamer und aromatischer Büffelmozzarella (alternativ geht auch normaler Mozarella), für die vegane Variante: Veganic Pizza Cheese oder Wilmersburger Pizzaschmelz (veganer Pizzakäse)

Silikon-Backpinsel, Backpapier, einen 10 Liter Gefrierbeutel, Geschirrtuch

Zubereitung der glutenfreien Pizza:

Vor dem Backen mit glutenfreiem Mehl hatte ich jahrelang einen großen Respekt, nein schlimmer, wir standen regelrecht auf Kriegsfuß miteinander. Dadurch wollte ich mich nicht so recht an eine selbst gemachte Pizza wagen. Doch da die Angebotspalette an glutenfreier Pizza nicht gerade breit gesät ist und ich oftmals erfolglos in den Läden unterwegs war, habe ich mich doch an dieses Abenteuer getraut. Mit Erfolg! Der Geschmack ist unvergleichlich und die Zubereitung denkbar einfach. Probiert es aus!

  1. Heizt den Backofen im Vorfeld auf 50 Grad vor.
  2. 500 Gramm glutenfreies Mehl, 3 Esslöffel Olivenöl, 1 Päckchen Trockenhefe, 300 Milliliter Wasser und den gestrichenen Teelöffel Salz in eine Rührschüssel geben.
  3. Mit einem Knethaken auf mittlerer Stufe acht Minuten zu einem Teig verarbeiten. Wer keine Arme wie Arnold Schwarzenegger bekommen möchte, benutzt lieber eine Küchenmaschine anstatt einem Handrührgerät dafür. Ich habe diese Arbeit vertrauensvoll dieser überlassen und konnte in der Zeit genüsslich einen Kaffee trinken.
  4. Anschließend wird dieser Pizzateig in drei gleich große Stücke geteilt.
  5. Jeden Teigabschnitt noch einmal mit der Hand kneten, eine Kugel formen und diese auf Backpapier kreisförmig ausrollen.
  6. Die Ränder etwas hochziehen. Tipp: Wer einen herzhaft saftigen Käserand möchte, schneidet Käse (zum Beispiel Gouda) in etwa 1/2 Zentimeter breite Stangen und legt diese vor dem eigentlichen Belegen entlang des Randes auf den Pizzateig, klappt diesen etwas über und drückt das Ganze etwas fest.
  7. Alle drei Pizzen umgehend mit dem Olivenöl großzügig einpinseln, auch die Ränder.
  8. Anschließend wird das Backpapier rund um jede Pizza abgeschnitten und das Ganze in einen großen Gefrierbeutel (10 Liter sind ideal) geschoben sowie verschlossen (Knoten oder handelsüblicher Tütenverschluß-Clip).
  9. Zum Aufgehen des Teiges diese in den vorgewärmten und jetzt ausgeschalteten Backofen für 45 Minuten legen.
  10. Danach die drei Pizzaböden herausnehmen, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und den Backofen auf 250 Grad vorheizen.
  11. Wenn der Backofen seine Temperatur erreicht hat, können die glutenfreien Pizzaböden mit den Soßen bestrichen, dann der fein geriebene Edamer verteilt (Pizzakäse kommt immer unter die anderen Beläge) und je nach persönlichem Geschmack belegt werden (lasst Euch gern dabei von Euren Kindern behilflich sein). Bei Pizza No. 2 den Büffelmozarella in Stücke zupfen und mit dem Speckstreifen über dem Spargel verteilen.
  12. Auf der unteren Schiene ungefähr zehn Minuten backen, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Pizza wie aus Italien und das glutenfrei! Buon Appetito!

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Ihr könnt natürlich die Pizzaböden genau nach Euren persönlichen Vorlieben belegen: Ob klassisch mit Salami, Schinken, Hackfleisch, Putenbrust, Ananas, Champignons, Tomaten, Mais, Pepperoni, Curry sowie roter, grüner und gelber Paprika oder extravagant mit Räucherlachs, Shrimps, Fenchel, Avocados, Kidneybohnen und Ziegenkäse.

Tipp: Für einen Kindergeburtstag schneide ich die Pizzastücke in Rechtecke oder steche sie mit einer Tasse aus, um glutenfreie Piccolinis zu kreieren.

Glutenfrei is(s)t lecker!

Glutenfreie Schoko-Crossies

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Die gängigen Schoko-Crossies im Laden sind leider glutenhaltig, da sie Gerstenmalzextrakt enthalten.

Daher habe ich mich an den Versuch gewagt, selbst welche zu kreieren und was soll ich sagen? Es ist nicht nur einfach, sondern auch einfach lecker!

Zutaten:

200 Gramm Zartbitter- oder Vollmilchkuvertüre

glutenfreie Cornflakes, z.B. von Glutano

Zubereitung:

Die Kuvertüre im Wasserbad erwärmen. Zwischenzeitlich die glutenfreien Cornflakes in eine flache Schale geben und die flüssige Kuvertüre darüber geben. Mithilfe von zwei Teelöffeln vorsichtig beides miteinander vermengen, sodass die Cornflakes gerade noch, aber vollständig, von der Schokolade überzogen sind. Anschließend kleine Häufchen auf ein Backpapier setzen und das Ganze auskühlen lassen.

Der Schokoduft der glutenfreien Schoko-Crossies zieht durch die ganze Wohnung!

Am besten in einer gut verschließbaren Metalldose aufbewahren, falls sie nicht längst aufgegessen wurden oder in kleine Pastiktütchen füllen und mit einer Schleife versehen als glutenfreies Mitbringsel kreieren.

Glutenfrei is(s)t lecker!

Glutenfreies Rosinenbrot und Rosinenbrötchen

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Zutaten:

  • 500 Gramm glutenfreies Universalmehl
  • 350 Milliliter Milch (ich habe Sojamilch verwendet)
  • 100 Gramm Rosinen (alternativ Sultaninen)
  • 75 Gramm Butter
  • 70 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Hefe oder 20 Gramm Trockenhefe (ich habe eine Tüte Trockenhefe genommen)
  • 7 Gramm Salz
  • 3 Eier
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Teelöffel gemahlene Flohsamenschalen
  • etwas geriebene Zitronenschale

Tipp: Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.

Zubereitung:

  • Zuerst die Milch leicht in einem Kochtopf erwärmen. Nicht zu heiß, Fingertest machen.
  • Die Butter hatte ich zwischenzeitlich auf die Heizung gelegt, damit sie sehr weich ist.
  • Backofen auf 50 Grad vorheizen.
  • Alle Zutaten, bis auf die Rosinen in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührer etwa drei Minuten zu einem Teig verarbeiten.
  • Dann die Rosinen unterheben.
  • Anschließend den glutenfreien Teig in eine kleine gefettete Kastenform (20 cm) und den Rest in eine 6-er Muffinsform füllen.
  • Alternativ gehen auch zwei kleine oder eine große Kastenform.
  • Backofen ausstellen und die Formen hineinstellen. Den glutenfreien Hefeteig 45 Minuten gehen lassen.
  • Nach der Zeit das Ganze mit Eigelb bestreichen (für den Glanz).
  • Zwischenzeitlich den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, ganz unten eine feuerfeste Form (kleine Auflaufform z.B.) mit Wasser hineinstellen (glutenfreier Hefeteig benötigt viel Feuchtigkeit zum Gehen) und den Brotteig 40 Minuten fertig backen.

Obwohl ich immer einen Heiden-Respekt vor glutenfreiem Hefeteig habe, war ich von dem Ergebnis mehr als angetan. Das Rosinenbrot ist von der Konsistenz her sehr weich und fluffig. Meine Kinder waren so begeistert, dass sie es ohne Belag essen wollten, um das volle Geschmackserlebnis zu haben. Nachmittags waren wir noch unterwegs und hatten die Brötchen als glutenfreien Snack für unterwegs mitgenommen.

Glutenfrei is(s)t lecker!