Chia-Eiweißbrot glutenfrei mit Zucchini-Kräuterquark

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6 Eier von glücklichen Hühnern
500 Gramm Magerquark
100 Gramm gemahlene Mandeln
100 Gramm geschrotete Leinsamen
4 Esslöffel Chia-Samen
4 Esslöffel Leinsamenmehl (Reformladen)
1 Päckchen Backpulver
10 Gramm Brotgewürz
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Flohsamenschalenpulver (Psyllium), gibt es im Reformhaus, in der Apotheke oder in ausgesuchten Drogerieketten
etwas Sesam, glutenfreie Haferflocken (z. B. Kölln, Bauckhof)

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Vorbereitung: Eine Kastenform (30 cm) mit Backpapier auslegen.

Ein Ei trennen, das Eiweiß beiseitestellen. Alle anderen Zutaten, auch das Eigelb, miteinander gut mit Hilfe eines Knethakens vermischen. Den Teig glatt streichen und etwa eine halbe Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Anschließend wird das glutenfreie Chia-Eiweißbrot für ungefähr 40 Minuten gebacken. Das Ganze aus dem Backofen nehmen und mit dem Eiweiß bepinseln. Den Sesam und die glutenfreien Haferflocken darüber streuen und nochmal für mindestens eine halbe Stunde backen.

Glutenfreies Brot direkt warm aus dem Backofen, was für ein Genuss! Jetzt weiß ich, warum es so treffend heißt: „Liebe geht durch den Magen.“ Und das Beste ist, dieses glutenfreie Chia-Eiweißbrot ist auch noch am nächsten Tag wunderbar fluffig und weich, die Kruste jedoch kernig, genauso wie ich es am liebsten mag. Ihr auch?

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Dazu passt der Zucchini-Kräuterquark, der sich in der Zwischenzeit sehr schnell zubereiten lässt:

50 Gramm Zucchini fein stifteln. 1 Esslöffel Pinienkerne in der Pfanne rösten, abkühlen und grob hacken. 125 Gramm Magerquark, 1 Esslöffel gehackte Petersilie (oder Schnittlauch, je nach persönlichem Belieben), Pinienkerne und Zucchini und 2 Esslöffel fettarme Milch verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Et voilà! Glutenfrei is(s)t lecker!

 

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Ein tierisches Backvergnügen – natürlich glutenfrei

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Sucht Ihr noch nach einer passenden Idee für die Ostertafel oder einen Kindergeburtstag? Dann habe ich hier genau das Richtige für Euch: Glutenfreie Kekse Polartiere und Zootiere mit Waldmeistergeschmack. Die lassen Kinderherzen höher schlagen und schmecken dazu noch richtig gut! In einer Papiertüte mit Aufkleber, Geschenkeanhänger und Kordel hübsch verpackt sind sie zudem ein passendes Mitbringsel.

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Zutaten:

250 Gramm Schär Mix C Kuchen & Kekse
120 Gramm Zucker
100 Gramm Alsan oder Butter (weich)
2 Päckchen Bourbon Vanille-Zucker
1 Beutel Unsere Götterspeise Waldmeister-Geschmack von RUF
1 Ei (Größe M) von glücklichen Hühnern

Decor Zuckerschrift aus der Tube in verschiedenen Farben ganz nach persönlichem Belieben (hier: grün und gelb)
bunte Zuckerstreusel (unbedingt auf die Zutatenliste achten und diese auf Glutenfreiheit überprüfen), ich habe Unsere Bunten Zuckerstreusel für Desserts und Gebäck von RUF verwendet
Keks Ausstecher Polartiere und Zootiere (zum Beispiel von Original Kaiser)

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Zubereitung: Die zimmerwarmen Zutaten mit der Handrührmaschine vermengen, danach alles mit der Hand gut verkneten und in einer Tüte mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und mit den Keks Ausstechern ausgestochen. Es empfiehlt sich, die Ausstechformen ebenfalls kurz in das glutenfreie Mehl zu tauchen, dann löst sich der Teig besser aus der Form.

Die Ausstecherle in Tierform vorsichtig mit einem Teigschaber auf ein Blech mit Backpapier setzen und in den vorgeheizten Backofen (200 Grad) für etwa zehn Minuten schieben. Bei uns haben sogar acht Minuten ausgereicht, die Kekse sollen hellgrün bleiben.

Das Blech herausziehen und die Tierkekse unbedingt auf dem Blech gut auskühlen lassen. Anschließend mit der Zuckerschrift und den bunten Zuckerstreuseln verzieren.

Mit Elefant, Giraffe, Löwe, Wal oder Eisbär wird jeder Kinderteller zu einem tierischen Vergnügen. Die Zoobewohner lassen sich leicht zubereiten und verwandeln sich mit viel Fantasie in eine farbenfrohe Tierparade. Das Dekorieren von süßen Robben, kunterbunten Kamelen oder lustigen Pinguinen ist ein Spaß für die ganze Familie

Nach dem Trocknen in einer Blechdose aufbewahren.

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Glutenfrei is(s)t lecker!

„Tropical Smoothie“ – Grüner Smoothie für Kinder

Seitdem der Vitamix in meine Küche eingezogen ist, habe ich einen sensationellen Verbrauch an frischem Obst und Gemüse. Wir haben vorher schon mehrere Portionen über den ganzen Tag verteilt gegessen, aber die Vitamin- und Nährstoffaufnahme durch frische Smoothies ist einfach unschlagbar.

Unsere Experimentierfreude an immer neuen Smoothies ist auch einfach grenzenlos. In diesem Sommer war der Favorit meiner Kinder ein grüner Smoothie, den wir „Tropical Smoothie“ getauft haben.

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Zutaten:

Variante 1:

  • 125 Gramm frischen Babyspinat (sehr mild und daher optimal für Kinder)
  • 375 Gramm frische Ananas (eine unserer Lieblingszutaten in den Smoothies)
  • 250 Milliliter Kokoswasser
  • nach Belieben etwas Avocado (sehr cremig)

Variante 2:

  • 2 Handvoll Babyspinat
  • 1/2 Mango
  • etwas Grapefruitsaft und 100 bis 200 Milliliter Wasser oder Kokoswasser

Variante 3:

  • 2 Handvoll frischer Babyspinat
  • 1 Mango
  • 1 reife Banane
  • etwas frische Ananas
  • etwa 100 bis 150 Milliliter Wasser oder Kokoswasser

Das Ganze in den Vitamix geben, mixen und am besten sofort genießen. Ein perfekter Start in den Tag oder einfach für zwischendurch, um wieder neue Energie zu tanken.

Kleiner Tipp: Mengenangaben für einen Smoothie sind immer optional, wie Ihr bald feststellen werdet. Die besten Ergebnisse ergeben sich, wenn Ihr von Euren Lieblingszutaten eine Handvoll hineingibt, von der einen mehr, von der anderen weniger. Flüssigkeit wird immer soweit zugegeben, wie es von der Konsistenz erwünscht ist.

Als Faustregel werden grüne Zutaten, wie Salat, Spinat, Gurke, grüne Gemüseblätter oder Karottengrün, Kräuter bis hin zu Wildkräutern zugrunde gelegt (wichtig: alles, was über dem Boden wächst). Stärkehaltiges Gemüse selbst, wie Möhren, Rote Bete oder Kohlrabi (nur das Karottengrün beziehungsweise die Rote Bete- und Kohlrabiblätter werden wegen ihres unschlagbaren Nährstoffgehalts verwendet), Blumenkohl oder Kürbis gehören nicht in einen grünen Smoothie. Dazu kommen ein bis zwei Obstsorten, wie Ananas, Bananen oder Birnen. Optional können die grünen Smoothies dann mit sogenannten Superfoods, wie Ingwer, Chiasamen, Braunhirse, Moringa, Goji-Beeren oder Matcha verfeinert werden. Als Flüssigkeiten sind außer Wasser natürlich Kokoswasser, frisch gepresster Obstsaft oder sogar Tee sehr beliebt. Den persönlichen Geschmacksrichtungen sind bei grünen Smoothies keine Grenzen gesetzt.

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Glutenfreier Käsekuchen

Seit der Zöliakie-Diagnose unseres Sohnes backe ich auch wieder gern. Zugegebenermaßen nicht von Anfang an, denn mit meinen ersten Backergebnissen hätte ich ein voll massives Haus bauen können, was jeder Naturkatastrophe standgehalten hätte. Ja, es bedarf einiger Übung und nicht zuletzt nicht wenig Fingerfertigkeit, um sich mit den Eigenschaften des glutenfreien Mehls anzufreunden.

Aber es gibt auch viele Kuchen, die gänzlich ohne Mehl auskommen, so wie dieser glutenfreie Käsekuchen, den ich Euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Gerade wenn ich noch die ultimative Idee für die Ostertafel fehlt, solltet Ihr diesen unbedingt mal ausprobieren.

Glutenfreier Käsekuchen ganz ohne Mehl

Zutaten:

  • 600 Gramm Magerquark
  • 400 Gramm Frischkäse
  • 140 Gramm Zucker
  • 4 Eier
  • 2 Esslöffel Vanillezucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver (wer mag, kann auch gern Mandelpuddingpulver nehmen)
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • ein paar Tropfen Zitronen-Backaroma

Zubereitung:

Als erstes muss die Zitrone heiß gewaschen, trocken getupft und in Zesten abgezogen werden. Danach wird die Frucht halbiert und der Saft ausgepresst. Die Hälfte des Zitronensaftes mit den Zesten vermischen und das Ganze zur Seite stellen.

Jetzt werden die Eier getrennt. Die Eigelbe mit dem übrigen Zitronensaft, dem Zitronenbackaroma, Frischkäse, Vanillezucker, Quark, Zucker und Vanillepuddingpulver vermengen.

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) oder 160 Grad (Umluft)  vorheizen. In der Zwischenzeit das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die ganze Quarkmasse heben.

Alles in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (24-er) füllen, dann glatt streichen. Mit Alu-Folie abdecken, kleine Löcher in diese mehrmals einstechen und den Käsekuchen ungefähr 50 bis 60 Minuten im Ofen backen.

Nach dem Herausnehmen muss der Kuchen in der Springform vollständig auskühlen.

Anschließend mit dem Zesten-Zitonensaft-Mix beträufeln und mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Zu Ostern kann der glutenfreie Käsekuchen mittig mit einem Marzipanhasen und rundherum mit Rübli-Dekor (Marzipan-Rübli) festlich garniert werden.

Der Kuchen schmeckt auch Nicht-Zöli. Denn:

Glutenfrei is(s)t lecker!

 

Glutenfreier Rüblikuchen im Glas – so saftig und lecker

Zölinchen benötigt:

  • 350 Gramm frische Möhren
  • 250 Gramm gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 200 Gramm Zucker
  • 4 Eier von glücklichen Hühnern
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Speisestärke (z.B. Mondamin feine Speisestärke)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kardamon
  • den Saft sowie die Schale einer Zitrone (unbehandelt)
  • glutenfreies Paniermehl und Butter
  • Kirschwasser
  • 4 Einmach- oder Weckgläser a´400 Milliter (ich verwende auch gern kleine und genieße immer mal zwischendurch oder nehme eines für unterwegs mit)

Zubereitung:

Als erstes muss Zölinchen die frischen Möhren schälen und fein raspeln.

Die Gummiringe der Gläser ins kalte Wasser legen. Die Gläser selbst mit der Butter einfetten und mit dem Paniermehl ausstreuen.

Achtung: Der Rand muss fettfrei bleiben (Haltbarkeit).

Als nächstes trennt Zölinchen die Eier. Das Eiweiß wird mit der Prise Salz in einer Schüssel mittels Handrührgerät sehr steif geschlagen sowie anschließend in den Kühlschrank gestellt. Das Eigelb wiederum wird mit dem Zucker aufgeschlagen, bis es eine dicke, weißliche, cremige Substanz ergibt.

Zitronensaft, Zitronenschale und Kirschwasser nach Geschmack unterheben.

Jetzt werden die gemahlenen Mandeln oder Haselnüsse mit den Gewürzen und der Speisestärke gemischt, dann die geraspelten Möhren untergerührt und erst etwa ein Drittel des Eischnees, dann ganz vorsichtig der Rest, untergehoben.

Die jetzt entstandene Masse füllt Zölinchen in die Gläser (etwa 2/3 hoch).

Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad auf der mittleren Schiene etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Nach dem Ablauf dieser Backzeit muss Zölinchen mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die glutenfreie Rüblikuchen durch sind.

Die Einweckgläser sofort gut verschließen.

Tipp: Mit einem Band oder tollen Aufklebern eignet sich der glutenfreie Rüblikuchen auch als wunderschönes Mitbringsel oder Geschenk!

Sind die Kuchen ausgekühlt, können die Einweckklammern entfernt werden.

Zum Servieren können diese gestürzt und je nach persönlichem Geschmack mit Pudrzucker bestäubt oder mit Sahne serviert werden. Was für ein Genuss!

Glutenfrei is(s)t lecker!

Glutenfreier Weihnachtsschmuck aus Baiser

Zölinchen benötigt für etwa 30 Teile glutenfreien Weihnachtsschmuck aus Baiser:

  • 500 Gramm Puderzucker
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • glutenfreie Zuckerperlen zum Verzieren (z. B. Nonpareilles bunt gemischt, BIO von BioVegan)
  • etwa 30 hübsche Bänder

 

Zubereitung:

  • Als erstes siebt Zölinchen den Puderzucker in eine Rührschüssel. Eiweiß und Salz steif schlagen, mit einem Handrührgerät zuerst vorsichtig, dann schneller unter den gesiebten Puderzucker rühren.
  • Jetzt wird diese Masse in einen Spritzbeutel (Lochtülle) gefüllt.
  • Auf Backpapier werden dann von Zölinchen die Konturen der verschiedensten Weihnachtsmotive gespritzt, wie Sterne, Herzen, Tannenbäume oder Adventskugeln. Diese können dann nach Belieben mit den glutenfreien Zuckerperlen ganz individuell verziert werden.
  • Bei Zimmertemperatur einen Tag trocknen lassen, anschließend mit den Bändern versehen und aufhängen (zum Beispiel an Tannenzweige). Gern können dazwischen noch bunte Zuckerstangen hängen.

Wer schafft es, diesen Schmuck nicht zu kosten? 🙂

Glutenfrei is(s)t lecker!

Glutenfreie Weihnachtslokomotive

Zölinchen benötigt folgende Zutaten für eine lustige Lokomotive mit drei Waggons:

  • 150 Gramm Puderzucker
  • 12 bunte glutenfreie größere Schokolinsen (alternativ runde glutenfreie Cräcker oder Kekse) und 3 kleinere
  • 6 glutenfreie Dominosteine
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

 

Zubereitung:

  • Als erstes verrührt Zölinchen Zitronensaft, Puderzucker sowie ein paar Tropfen Wasser zu einer dicken, cremigen Masse.
  • Für die Lokomotive werden zwei glutenfreie Dominosteine mit einem Klecks Zuckerguss zusammengeklebt.
  • Auf den hinteren wird jetzt ebenfalls mit dem Zuckerguss ein dritter oben aufgesetzt.
  • Jetzt werden die Räder in Form von Schokolinsen angeklebt und auf dem oberen Dominostein ebenfalls rechts sowie links jeweils eine als Fenster. Als Schornstein werden die kleineren Dragees übereinandergeklebt und ganz vorn aufgesetzt.
  • Das Ganze muss jetzt vollständig aushärten.
  • In der Zwischenzeit kann Zölinchen an die Waggons ebenfalls Schokolinsen als Räder anbringen und trocknen lassen. Alle Bauteile der glutenfreien Weihnachtslokomotive werden jetzt hintereinander arrangiert – fertig ist der lustige Zug. Eine oder mehrere kleine Plastikfiguren können jetzt daneben platziert werden, um auf große Fahrt zu gehen. Oder bunte Gummibärchen, die auf den Waggons sitzen. Wie wäre es mit einem kleinen Schokoladen-Weihnachtsmann? Napolitains können seine wertvolle Fracht, die Weihnachtsgeschenke, darstellen. Wer mag, kann die Waggons auch mit glutenfreier Lebensmittelfarbe gestalten. Der Phantasie sind bei der individuellen Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Fast zu schade, um sie schlussendlich zu essen 🙂 Aber nur fast 🙂

Glutenfrei is(s)t lecker!