Karotten-Apfel-Muffins für das glutenfreie Frühstücksbuffet

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Am letzten Schultag vor den Sommerferien wurde in der Klasse meines Sohnes ein gemeinsames Frühstück anberaumt. Nun ist es oft so, dass bei solchen Veranstaltungen die Kinder mit den Unverträglichkeiten und Intoleranzen oft gar nicht ausreichend berücksichtigt werden: Jeder steuert etwas für die Gemeinschaft bei und die Schüler, die irgendetwas nicht vertragen, bringen dazu noch ihr eigenes Essen mit lautet die Devise. Ich persönlich würde es wünschenswert finden, wenn bereits im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen geführt werden würden, damit alle Kinder zusammen essen können.

Gerade aus diesem Grund lasse ich mir immer etwas Besonderes einfallen, dass allen gerecht wird und dazu noch schmeckt. Dieses Mal habe ich lange überlegt, die glutenfreien Schokomuffins sollten es dieses Mal nicht sein und Obst- sowie Gemüsespieße brachte schon jemand anderes mit. Jetzt war guter Rat teuer und ich bat andere Zöliakiebetroffene um Tipps. Bei den vielen schönen Anregungen konnte ich mich gar nicht entscheiden: von herzhaften Muffins, Waffeln, Pizzaschnecken und Mini-Pizzen bis hin zu Gemüsemuffins, Milchreisschnitten und Pfannkuchentorte oder Käse-Schinken-Brötchen, Nudelsalat sowie Möhrenrollo, um nur einige der tollen Vorschläge zu nennen.

Kurzum: Ich fand alle gut. Da ich zudem auch die Mitschüler berücksichtigen wollte, die laktosefrei, kaseinfrei, nussfrei und halal essen, liebäugelte ich stark mit den Gemüsemuffins. Aber bei Gemüse den richtigen Geschmack zu treffen, ist auch nicht einfach, denn Zucchini oder Lauch werden von vielen verschmäht. Da kam mir die rettende Idee: Karotten-Apfel-Muffins. Die frischen Zutaten dazu gibt es hier im Alten Land direkt vom Bauernhof – perfekt.

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200 Gramm geraspelte Karotten
200 Gramm Apfel (Braeburn) in kleine Stückchen geschnitten
290 Gramm glutenfreies Mehl (ich habe das Universalmehl von Rewe frei von verwendet)
100 Gramm Zucker
100 Gramm weiche Butter (ich habe Alsan (milchfrei) verwendet)
3 Eier von glücklichen Hühnern
3 gestrichene Teelöffel Backpulver
eine Prise Salz

Karotten raspeln, Äpfel in kleine Stücke schneiden und beides in einer großen Rührschüssel vermengen. Zucker, Eier, Salz und Butter mit einem Knethaken unterrühren.

Das glutenfreie Universalmehl mit dem Backpulver mischen und über die Karotten-Apfel-Masse sieben. Das Ganze wieder mit einem Knethaken gut verrühren, in Muffinsförmchen füllen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten goldgelb backen.

Abkühlen lassen, Kirschen lose als Dekoration drapieren und genießen.

Tipp: Wer mag, kann gern noch Vanilleschote oder etwas Zimt dazugeben.

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Die glutenfreien Karotten-Apfel-Muffins sind nicht nur lecker, sondern auch wunderbar saftig und weich sowie himmlisch aromatisch. Damit sind sie nicht nur für ein glutenfreies Buffet in Schule oder Kindergarten geeignet, sondern auch für ein festliches Frühstück, das gemeinschaftliche Picknick im Freien oder einen fröhlichen Kindergeburtstag.

So schmeckt der Sommer! Und damit wünsche ich allen Schülern wunderschöne Ferien!

Glutenfrei is(s)t lecker!

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Ein tierisches Backvergnügen – natürlich glutenfrei

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Sucht Ihr noch nach einer passenden Idee für die Ostertafel oder einen Kindergeburtstag? Dann habe ich hier genau das Richtige für Euch: Glutenfreie Kekse Polartiere und Zootiere mit Waldmeistergeschmack. Die lassen Kinderherzen höher schlagen und schmecken dazu noch richtig gut! In einer Papiertüte mit Aufkleber, Geschenkeanhänger und Kordel hübsch verpackt sind sie zudem ein passendes Mitbringsel.

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Zutaten:

250 Gramm Schär Mix C Kuchen & Kekse
120 Gramm Zucker
100 Gramm Alsan oder Butter (weich)
2 Päckchen Bourbon Vanille-Zucker
1 Beutel Unsere Götterspeise Waldmeister-Geschmack von RUF
1 Ei (Größe M) von glücklichen Hühnern

Decor Zuckerschrift aus der Tube in verschiedenen Farben ganz nach persönlichem Belieben (hier: grün und gelb)
bunte Zuckerstreusel (unbedingt auf die Zutatenliste achten und diese auf Glutenfreiheit überprüfen), ich habe Unsere Bunten Zuckerstreusel für Desserts und Gebäck von RUF verwendet
Keks Ausstecher Polartiere und Zootiere (zum Beispiel von Original Kaiser)

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Zubereitung: Die zimmerwarmen Zutaten mit der Handrührmaschine vermengen, danach alles mit der Hand gut verkneten und in einer Tüte mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und mit den Keks Ausstechern ausgestochen. Es empfiehlt sich, die Ausstechformen ebenfalls kurz in das glutenfreie Mehl zu tauchen, dann löst sich der Teig besser aus der Form.

Die Ausstecherle in Tierform vorsichtig mit einem Teigschaber auf ein Blech mit Backpapier setzen und in den vorgeheizten Backofen (200 Grad) für etwa zehn Minuten schieben. Bei uns haben sogar acht Minuten ausgereicht, die Kekse sollen hellgrün bleiben.

Das Blech herausziehen und die Tierkekse unbedingt auf dem Blech gut auskühlen lassen. Anschließend mit der Zuckerschrift und den bunten Zuckerstreuseln verzieren.

Mit Elefant, Giraffe, Löwe, Wal oder Eisbär wird jeder Kinderteller zu einem tierischen Vergnügen. Die Zoobewohner lassen sich leicht zubereiten und verwandeln sich mit viel Fantasie in eine farbenfrohe Tierparade. Das Dekorieren von süßen Robben, kunterbunten Kamelen oder lustigen Pinguinen ist ein Spaß für die ganze Familie

Nach dem Trocknen in einer Blechdose aufbewahren.

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Glutenfrei is(s)t lecker!

20 Sätze, die Leute mit einer Zöliakie-Diagnose über glutenfreies Essen nicht mehr hören können

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1. Aber Dinkel geht doch? Ähm, nein. Aber nett das du fragst.

2. Was kannst du denn überhaupt noch essen? Du hast Recht, gar nichts, wirklich gar nichts. Ich bin auch nur vorbeigekommen, um mich auf dem Weg ins Licht von dir zu verabschieden.

3. Ach deswegen siehst du so blass aus. Genau, weil Gluten für eine gesunde Hautfarbe ala „trocken Brot macht Wangen rot“ sorgt?

4. Das ist gerade Trend habe ich gelesen. Ich nicht, Artikel wie diese meide ich schon anhand der Überschrift, ist nicht gut für meinen Puls. Und nein, du brauchst ihn mir nicht ausschneiden, danke! Soll ich noch erwähnen, dass Reporter keine Ärzte sind?

5. Mit dir ist ja schon immer was.

6. Das geht bestimmt wieder weg, oder? Nein, auch nicht, wenn ich bei der Nachbarin von Nummer 8 nachfrage.

7. Man kann aber auch übertreiben!

8. Bei meiner Nachbarin konnte der Heilpraktiker die Zöliakie heilen und sie kann jetzt wieder ganz normal essen. Ganz bestimmt. Darf ich ihr einen Gutschein zur Dünndarmbiopsie schenken? Die dürfte interessant aussehen.

9. Ich habe Kuchen gebacken, ach, den darfst du gar nicht, habe ich ganz vergessen!
Ich vergesse mich gleich… Aber da der Satz in aller Regelmäßigkeit von der lieben Schwiegermutter kommt, hilft es vielleicht, ihr wortlos ein paar Prospekte über preisgünstige Pflegeheime in Rumänien in der Wohnung zu hinterlassen.

10. Du kannst doch auch mal eine Ausnahme machen.

11. Glutenfrei? Das kann doch nicht gesund sein. Doch, sicher. Und es macht kein Brett vor dem Kopf, wirklich praktisch.

12. Man kann sich aber auch anstellen. Im gleichen Atemzug wie:

13. Bist du empfindlich, auf was sollen wir denn noch alles Rücksicht nehmen?

14. Glaub doch nicht alles, was die Ärzte sagen, da verdient doch nur die Pharmaindustrie daran. An der Stelle hilft meistens nur Ohren auf Durchzug schalten, denn die Verschwörungstheoretiker sind unterwegs. Diskussionen zwecklos.

15. Da ist aber wirklich nur wenig Mehl drin.

16. Darfst du Bananen essen? Klassiker. Kann gegen wirklich jedes naturbelassene Obst oder Gemüse ausgetauscht werden.

17. Also ich könnte das ja nicht essen. Ernsthaft? Und das gegenüber Leuten, die keine andere Wahl haben?

18. Wer kennt nicht diese Antwort auf die Frage nach glutenfreiem Essen: Ja, in dem Gericht ist wirklich überhaupt keine Milch. Entschuldigen Sie die Frage: Aber Sie sind wirklich Koch? Hätten Sie rein zufälligerweise Ihr Abschlusszeugnis zur Hand, selbstverständlich nur so, rein aus Interesse.

19. Glutenfrei, kein Problem, wir kochen ohne Glutamat! Was für ein Zufall! Ich habe Ihren Bruder getroffen. Ihm gebührt die Nummer 18.

20. Ach, der Kuchen ist glutenfrei, schmeckt man gar nicht. Herzlichen Glückwunsch! Du hast den Geschmackstest bestanden, aber durch den Eignungstest bist du gnadenlos gefallen. Ansonsten hätte ich dich als Vorkoster mit einem sensationellen Jahreseinkommen engagiert. Tja, Pech gehabt.

O du fröhliche! Weihnachten mit einem glutenfreien Mohnstrudel

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Es sind nur noch zwei Tage bis Heiligabend und von weißen Weihnachten sind wir in diesem Jahr wohl weit entfernt. Wenn ich hier aus dem Fenster blicke, dann stürmt und regnet es, die Blätter fliegen durch die Luft, grau und ungemütlich erscheint der Tag, wobei es so gar nicht richtig hell wird.

Aber drinnen, da ist es gemütlich, warm und angenehm. Das Holz im Kamin anzünden, Wichtelpäckchen für Freunde sowie die Geschenke für die Kinder schon ganz in Ruhe verpacken, eine Weihnachts-CD erklingen lassen und dazu in der Küche gemeinsam backen – einfach herrlich, so soll es sein.

Ich habe seit Ewigkeiten keinen Mohnstrudel mehr gegessen, zuletzt muss es in meiner Kindheit gewesen sein – an den Wochenenden, als wir mit dem Rad zur Oma gefahren sind und wir aus der Kälte in die behagliche Wohnung kamen, unsere Sachen über den knisternden Kachelofen hingen und uns dann zwischen die vielen Kissen aufs Sofa kuschelten, um bei einem heißen Kakao und einem leckeren Stück Kuchen zu essen.

Deshalb wollte ich mir einfach ein Stück Erinnerung zurückholen und habe einen Mohnstrudel glutenfrei gebacken. Das Ergebnis war wirklich umwerfend, ich habe ihn noch warm gekostet und ja, es war so köstlich wie früher!

Zutaten:

  • 400 Gramm glutenfreies Mehl
  • 200 Milliliter Sojamilch (wer mag oder sie verträgt kann auch normale Milch nehmen)
  • 80 Milliliter Öl
  • 80 Gramm Puderzucker
  • 10 Gramm Trockenhefe
  • 1 Ei von glücklichen Hühnern
  • 5 Gramm Tafelsalz
  • für die Füllung: 250 Gramm Mohnfix

Backofen auf 50 Grad vorheizen. Alle Zutaten mit einem Knethaken in einer Rührschüssel vermischen und den Teig abgedeckt etwas ruhen lassen. Danach wird dieser auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausgerollt (etwa 0,5 cm dick), sodass ungefähr eine quadratische Form entsteht. Mit der Mohnmischung gleichmäßig bestreichen und anschließend von der längeren Seite aus her aufrollen. Die Kuchennaht sollte sich anschließend unten befinden.

Den Backofen ausstellen und das Blech für eine halbe Stunde hineinschieben, damit der Hefeteig in Ruhe gut aufgehen kann. Anschließend die Kuchenrolle mit einem verquirlten Ei bepinseln und bei 200 Grad ungefähr eine halbe Stunde backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und am besten noch warm genießen, herrlich!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien eine schöne sowie besinnliche Vorweihnachtszeit!

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Glutenfrei ist kein Fremdwort für dich, wenn… [Teil I mit Weihnachtsgewinnspiel]

… du die Ladenregale sämtlicher Geschäfte in deinem Umkreis auswendig kennst, besser als jeder Marktleiter. Die glutenfreien Nudeln liegen im fünften Gang, zweite Reihe, ganz unten rechts. Sogar im Schlaf könntest du einen perfekten Lageplan aus dem Gedächtnis zeichnen. Wäre das nicht eine Idee für den nächsten Motto-Geburtstag? Burgerbuden, Schwimmhallen oder Bowling-Center waren gestern. Heute treten alle eingeladenen Kinder zur großen Challenge an: „Wer findet die meisten glutenfreien Lebensmittel?“ Mal unter uns, wir wissen beide, dass du jetzt schon der Gewinner bist, richtig? Deine Mutter soll schon mal an die Trostpreise für deine Gäste denken.

… du damit aufwächst, dass deine Mutter immer die größten, tollsten und schönsten Kuchen für dich bäckt. Fertigprodukte aus dem Tiefkühlregal – Fehlanzeige! Du weißt einfach, wie wunderbar frischgebackene Backwaren aus der eigenen Küche riechen!

… du beim Blick in den Vorratsschrank beruhigt feststellst, dass du mit dem Vorrat an glutenfreien Lebensmitteln zweifelsohne eine weltweite Hungersnot überstehen würdest. The Walking Dead wird real und du bist der einzig Überlebende nach einer Zombie-Apokalypse? Kein Problem: Bleib wo du bist, denn für Vorräte ist gesorgt! Hast du zufälligerweise noch eines der ersten selbst gebackenen steinharten Brote deiner Mutter, Marke Ziegelstein? Benutze es als Waffe, glaub mir, mit einem gezielten Wurf hast du eine ganze Bande der blutrünstigen „Beißer“ erlegt.

… du nachts deinen Vater weckst, weil Du von klappernden Geräuschen wach geworden bist und jetzt denkst, dass Einbrecher im Haus sind. Keineswegs – deine Mutter hat nur vergessen, glutenfreies Brot zu kaufen und steht morgens um viertel vor drei in der Küche, um dir dein Schulbrot zu backen. Liebe geht eben durch den Magen.

… du mit einem mitleidigen Blick stillschweigend deinem Banknachbarn dein Frühstücksbrötchen herüberschiebst, weil du es gar nicht mehr mit ansehen kannst, dass das arme Kind jeden Tag immer das gleiche Dinkelbrötchen kaut. Glutenfrei ist nicht eintönig oder einseitig, deine Mutter kann aus dem Stegreif 35 verschiedene Rezepte für Schulbrötchen sowie Brot backen. Oft mit Sesam, dann wieder mit Kürbiskernen, manchmal auch mit Rosinen. Schokotropfen – fantastisch! Anderen Kindern muss wirklich was fehlen, wenn sie nicht glutenfrei essen müssen.

… die Kinder in der Kita oder der Schule Geburtstag feiern und du erhobenen Hauptes an deine glutenfreie Notfallbox gehen kannst. Die anderen müssen sich einen Kuchen teilen? Du hast die Wahl zwischen Muffins, Schokolade, Gummibären oder einfach von jedem etwas. Und das Beste ist, das ist ganz für dich allein!

… dir irgendwann erklärt wird, dass Gluten das Klebereiweiß ist, welches in dem glutenfreien Mehl fehlt, du aber feststellst, dass der Teig so hartnäckig an den Fingern haftet, dass du auch problemlos die abgefallene Fahrradlampe mit diesem ankleben könntest. Und die Eltern hätten nichts von deinem kleinen Malheur bemerkt – perfekt!

… du aufpasst, dass nichts gegessen wird, bevor es nicht vor der Linse der nagelneuen Spiegelreflexkamera gelandet ist. Glutenfrei essen ist auch eine Ehrensache und Rezepte werden postwendend online mit anderen geteilt.

… du die ungeliebten Speisen deiner Großmutter im Gegensatz zu deinen Geschwistern nicht essen musst. „Was gibt es heute, Oma? Lauchsuppe mit einer Mehlschwitze? Eigentlich mein Leibgericht, räusper, räusper. Aber leider darf ich das nicht essen. Du weißt schon – wegen Gluten.“ Natürlich bist du nicht traurig darüber, der Fünfeuroschein als Entschuldigung von ihr landet auf dem Sparbuch. Nur noch wenige solche Fauxpas von ihr und du bist reicher als Bill Gates.

… du bereits im Januar für Weihnachts-Süßigkeiten anfangen musst zu sparen. Fünf glutenfreie Elisenlebkuchen für stolze 12 EUR plus Versand? Das ist knackig und der Kilopreis stellt an der Börse eine bessere Geldanlage als schnödes Gold dar.

… du besser informiert bist als die großen Zeitschriften, welche Zöliakie als eine Modekrankheit titulieren. Denn wenn sie besser recherchieren könnten, würden sie auch wissen, dass es eine chronische Erkrankung des Dünndarms ist. Beweise gefällig? Nichts leichter als das, ein kleiner Krümel von einem glutenhaltigen Brötchen würde für eine eindrucksvolle Reaktion genügen.

Fortsetzung folgt…

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Zum Gewinnspiel

 Platz 1:

Ein „Glutenfrei is(s)t lecker!“ Überraschungs-Stoffbeutel prall gefüllt mit den verschiedensten glutenfreien Lebensmitteln.

Glutenfrei is(s)t lecker 10Platz 2:

Eine „Glutenfrei is(s)t lecker!“ Tasse.

Glutenfrei is(s)t lecker 3Platz 3:

Damit werden Erklärungen in Zukunft unnötig sein: ein „Ich will mein Essen glutenfrei“ T-Shirt.

Glutenfrei 3Wie Ihr gewinnen könnt? Ganz einfach: Schickt mir über unsere Facebook-Seite Zöliakie bei Kindern als Nachricht oder hier als Kommentar Eure Ideen und Vorschläge, warum glutenfrei kein Fremdwort für Euch ist. Seid kreativ, lustig, nachdenklich und lasst Eure Fantasie spielen. Ich freue mich auf Eure persönliche Inspirationen, gern mit einem kleinen Augenzwinkern. Das Leben ist schon ernst genug.

Teilt den Beitrag, liked ihn, kommentiert diesen, twittert ihn hinaus in die Welt oder folgt uns auf Facebook sowie natürlich hier auf dem Blog und die Glücksfee wird einen Extra-Goldregen auf Euch rieseln lassen.

Einsendeschluß ist der 16. Dezember 2014.

♥ Viel Glück! ♥

Schoko-Chili-Gewürzsalz – Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

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Ich habe eine neue Gaumenliebe, und zwar zu Gewürzsalz. Nicht nur, dass es einfach ohne jegliche künstliche Zusatzstoffe herzustellen ist und die verschiedensten Gerüche und Aromen wirklich einmalig sind, darüber hinaus kann sehr viel Geld beim Einkauf eingespart werden. Nicht zuletzt habe ich immer ein perfektes Geschenk, ein hübsches Mitbringsel, wenn wir zum Essen bei Freunden oder Arbeitskollegen eingeladen sind. So einfach und doch mit einer großen Wirkung. Eine hübsche Schleife drum, passend zum Anlass, fertig.

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Meine Kinder lieben diese Küchenexperimente und oft kommen auf diesem Weg ganz neue Rezeptkreationen heraus.

Zubereitung Schoko-Chili-Gewürzsalz:
250 Gramm Meersalz (Fleur de Sel)
2 Esslöffel stark entöltes Kakaopulver
3 getrocknete oder frische Chilischoten (letztere sind perfekt für den tollen Farbeffekt)
einen halben Teelöffel Paprikapulver
1 große Prise Liebe
(wer mag, kann auch Zimtpulver und/oder Vanillezucker beifügen)

Die Chilischoten in einem Mörser zerkleinern und die Zutaten langsam nach und nach dazugeben. Beim Schoko-Chili-Gewürzsalz kommt es nicht auf genaue Mengenangaben an, sondern auf das Gefühl und die Devise „das Auge isst mit“.

Selbst gemacht schmeckt doch am besten, findet Ihr nicht auch? Und glutenfrei is(s)t eben lecker!

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Glutenfreier Käsekuchen mit Zitronenaroma

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Jetzt, wo die Tage wieder kürzer und dunkler werden, ziehen wir uns gern in unsere gemütliche Küche zurück und backen, brutzeln, kochen oder experimentieren, was das Herz begehrt. Durch die Wohnung ziehen dann die aromatischsten Gerüche und mit einer heißen Tasse Tee oder einem warmen Kakao sitzen wir, eingehüllt in einer kuschlig weichen Decke, im Sessel und naschen die leckeren glutenfreien Kuchen oder auch die ersten Plätzchen.

Der Herbst hat aber auch wahnsinnig schöne Seiten: Am Abend, während Sturm und Regen gegen die Fensterscheiben peitschen, zünden wir dann die ersten Teelichter an, die Kinder lassen ihrer Kreativität mit einem wunderbaren Stempeldruck ihren Lauf, wobei die natürliche halbierte Apfelform als dekoratives Motiv verwendet wird, die Familie versammelt sich zu behaglichen Brettspielen und alle genießen das fröhliche Zusammensein.

Ein beliebter Klassiker bei uns ist dabei unangefochten der glutenfreie Käsekuchen. Das Rezept kommt dazu vollkommen ohne Mehl aus – perfekt, oder? Dazu testen wir das erste Mal Xylit als Alternative zu Zucker, welches uns freundlicherweise von der Firma Birkengold (www.birkengold.at) zur Verfügung gestellt wurde. Wer mag, kann noch Rosinen oder Mandarinen (was mein Favorit wäre) unter den Teig heben.

600 Gramm Magerquark
140 Gramm Birkengold (Xylit)
4 Eier von glücklichen Hühnern
2 Esslöffel Vanillezucker
1 Bio-Zitrone
1 Packung glutenfreies Vanillepuddingpulver (oder Mandelpuddingpulver)
1 Prise Tafelsalz
1 Prise Liebe
einige Tropfen Zitronenbackaroma
Puderzucker

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Zitrone heiß waschen, trocken tupfen, die Schale in Zesten abziehen, Zitronenfrucht halbieren und den Saft auspressen. Die Hälfte des Saftes mit den Zesten in einer Schale vermengen, zur Seite stellen.

Eier trennen, die Eigelbe mit dem Magerquark, Frischkäse, Zitronenaroma, Vanillezucker, Birkengold, Vanillepuddingpulver und übrigem Zitronensaft vermengen. Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen.

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Quarkmasse heben, in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (24-er) füllen, glatt streichen und mit Alufolie abdecken. Kleine Löcher in die Folie stechen und den glutenfreien Käsekuchen etwa 50 bis 60 Minuten backen.

Nach Ende der Backzeit in der Springform vollständig auskühlen lassen. Herausnehmen, mit dem Mix aus Zitronensaft und Zesten beträufeln, nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Dieses Mal habe ich den glutenfreien Käsekuchen in mehreren Mini-Tartlettes Formen gebacken, das Ergebnis war toll und eignet sich perfekt zum Mitgeben für Kindergeburtstage in der Schule oder dem Kindergarten.

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Hinweis: Das Rezept funktioniert auch mit der gleichen Menge Zucker (Dosierung 1:1). Xylit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff (kein Süßstoff) aus pflanzlichen Rohstoffen, welcher aufgrund seines antikariogenen Effektes die Zahngesundheit verbessern kann und nur die Hälfte an Kalorien liefert. Im Gegensatz zu Stevia oder künstlichen Süßstoffen hat Birkengold keinen Nach- oder Beigeschmack. Darüber hinaus ist es aufgrund des niedrigen Glykämischen Index (8) für Diabetiker geeignet. Xylit ist gut verträglich, kann aber am Anfang eine abführende Wirkung haben, daher langsam steigern. Das Mass macht´s, wie bei allen Dingen im Leben.

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